14. Februar 2018 | 13:29 Uhr
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Reisebüros legen im Januar kräftig zu

Die Urlaubsnachfrage in Deutschland brummt, erklärt die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auf der Basis ihrer jüngsten Auswertung der Buchungsdaten von 2.000 Reisebüros, sowie den Zahlen der  OTAs und Veranstalterportale. Nach Ablauf des ersten Quartals des Geschäftsjahres Ende Januar stehe die Sommersaison kumuliert bei einem Umsatzplus von 18 Prozent. Mit einem kumulierten Plus von elf Prozent steuere auch die aktuelle Wintersaison auf ein ansehnliches Ergebnis zu. Allein im Januar legten die Buchungen laut GfK gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent zu. Als traditionell stärkster Buchungsmonat gilt der Januar als Gradmesser für die anstehende Sommersaison. Sowohl der stationäre als auch der Online-Reisevertrieb profitierten von der so guten Urlaubsnachfrage im deutschen Markt, heißt es von den Marktforschern. In absoluten Umsatzzuwächsen lägen die stationären Reisebüros derzeit vorn. Rund 84 Prozent der bisher erzielten Sommerumsätze – in der Hauptsache Pauschalreiseumsätze – gingen auf ihr Konto. 

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Unter den Reisemonaten der Sommersaison weise besonders der Mai mit den Pfingstferien eine starke Nachfrage auf (+47%). Mit überdurchschnittlichen Zuwächsen steche zudem der September (+21%) hervor.

Die noch laufende Wintersaison entwickele sich ebenfalls weiterhin gut. Zum aktuellen Stand seien drei Buchungsmonate vor Saisonschluss 97 Prozent des letztjährigen Winterumsatzes bereits gebucht.