27. Februar 2026 | 12:53 Uhr
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Reiseanalyse bilanziert Rekord und gute Aussichten für 2026

Die Reiseanalyse 2026 der Forschungsgemeinschaft Urlaub + Reisen (FUR) meldet für 2025 Rekorde bei Urlaubsreisenden und Ausgaben. Gut 57 Millionen Menschen unternahmen mindestens eine Reise ab fünf Tagen, die Ausgaben stiegen auf 91,7 Milliarden Euro. Das Urlaubsreisevolumen sank leicht auf 67,7 Millionen Reisen.

Urlaub

Trotz durchwachsener wirtschaftlicher Aussichten bleiben die Bundesbürger reiselustig

Die Urlaubsreiseintensität lag laut FUR 2025 bei 80,5 Prozent. Auch bei den Ausgaben setzte sich der Aufwärtstrend fort. Für Urlaubsreisen wurden 2025 mit 91,7 Milliarden Euro 1,6 Milliarden Euro mehr ausgegeben als im Vorjahr. Pro Person und Reise lagen die Ausgaben im Schnitt bei 1.354 Euro.

Ausland bleibt klar vor dem Inland

Bei den Zielgebieten dominierte auch 2025 das Ausland. Auf Auslandsziele entfielen 78 Prozent aller Urlaubsreisen, das sind 52,7 Millionen Reisen. Das Inland kam auf 22 Prozent und blieb mit 15 Millionen Reisen deutlich dahinter. Gegenüber 2024 verzeichnete Deutschland als Reiseziel einen Rückgang von rund einer Million Urlaubsreisen, während die Auslandsziele um etwa eine halbe Million zulegten.

Spanien vorn, Schleswig-Holstein führt im Inland

Im Auslandsranking bestätigte Spanien seine Spitzenposition. Es folgten die Türkei und Italien, beide mit leicht niedrigeren Marktanteilen als im Vorjahr. Griechenland und Österreich konnten zulegen. Der Marktanteil der Fernreiseziele lag bei 8,6 Prozent, nach 6,9 Prozent im Jahr 2024.

Im Inland verteidigte Schleswig-Holstein Platz eins im Bundesländer-Ranking, vor Bayern. Dahinter folgten Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Baden-Württemberg. Mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns lagen die führenden Inlandsziele leicht unter dem Vorjahresniveau.

Positiver Ausblick

Trotz einer eher negativen Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage planen 76 Prozent der Bevölkerung sicher eine Urlaubsreise. Bei 43 Prozent steht das Reiseziel bereits fest, bei 33 Prozent ist es noch offen. Die Anteile sind ähnlich hoch wie vor der Corona-Pandemie und gelten als gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Jahr, resümiert die Forschungsgemeinschaft.

Christian Schmicke

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