Neues Recht führt zu erheblichem Mehraufwand am Counter
Das belegt eine Online-Befragung, die die Münchner Unternehmensberatung Dr. Fried & Partner in Kooperation mit dem IT-Systemhaus Check IT über das Touristiker Edutainment-Portal Saisoncheck durchgeführt haben. Knapp einen Monat lang gaben 839 Expedienten ihre Meinung ab, wie groß der Mehraufwand ist und wie der Kunde auf die neuen Richtlinien reagiert.
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Vor allem die EU- Pauschalreiserichtlinie produziere einen deutlichen Mehraufwand bei den Expedienten, haben die Unternehmensberater ermittelt. So hätten 97 Prozent der befragten Reisebüro-Expedienten angegeben, sie schätzen ihren Zeitaufwand am Counter in Bezug auf die EU-Pauschalreiserichtlinie gegenüber dem Aufwand vor Inkrafttreten höher ein als zuvor, 63 Prozent empfinden den Aufwand demnach sogar als viel höher als zuvor.
Auch die Kunden sind genervt
Auch bei den Kunden sorgen die neuen Vorschriften nicht für Begeisterung. Weniger als ein Drittel von ihnen reagiert laut der Umfrage positiv auf die neuen Bestimmungen zum Thema Datenschutz und Pauschalreiserichtlinie. 59 Prozent der befragten Reisebüro-Expedienten gaben an, dass ihre Kunden negativ auf die Informationen zum Thema EU-Pauschalreiserichtlinie reagieren, bei der DSGVO sind es 57 Prozent. Etwa 13 Prozent der Expedienten können die Reaktion des Kunden nicht beurteilen.
Positiver fiel die Selbsteinschätzung der Expedienten in Bezug auf ihren Umgang mit der DSGVO und der Pauschalreiserichtlinie aus. Mehr als zwei Drittel der befragten Reisebüro-Expedienten (65%) fühlen sich nach eigener Aussage sicher im Umgang mit den neuen Regelungen gemäß EU-Pauschalreiserichtlinie, bei den neuen Regelungen aufgrund der Datenschutz-Grundverordnung sind es sogar mehr als drei Viertel.