DER Touristik: Whatsapp-Test geht in die heiße Phase
Technik ist in diesen Wochen bei DER Touristik ein heikles Thema. Die Startprobleme mit der neuen Buchungstechnologie Phoenix Unlimited sorgten im Vertrieb für Ärger, zusätzlichen Zeitaufwand und Umsatzeinbußen. Sie sind offenbar noch nicht vollkommen behoben. Gut, wenn es dann auch mal ein Technikthema gibt, das nicht mit negativen Assoziationen behaftet ist. Seit Anfang September testet das Unternehmen den Kundenkontakt über Whatsapp in seinem Reisebüro-Flaggschiff, dem "Concept Store" in Berlin. Sämtliche Reisebüromitarbeiter haben Zugriff auf das Tool. Sie bearbeiten die Whatsapp-Anfragen nicht über ein Smartphone, sondern nutzen die PC-Version, um mit ihren Kunden zu kommunizieren. Das Interesse der Kunden sei spürbar, für eine Bilanz sei es aber noch zu früh, sagt Benjamin Kraut über die ersten Erfahrungen mit der Reisebüroberatung via Whatsapp. Kraut leitet bei den DER Reisebüros den IT-Bereich. Wenn sie auf diese Kontaktmöglichkeit aufmerksam gemacht würden, seien vor allem jüngere Kunden sehr angetan, erzählt er. Von einem echten Run auf die Whatsapp-Funktion könne aber noch nicht die Rede sein. Schließlich sei der "gelernte" Umgang zwischen Kunden und Reisebüros bislang noch ein anderer.
Mit HX Expeditions die faszinierende Arktis erkunden
Seit 130 Jahren bietet HX Expeditions eiskalte Abenteuer in den arktischen Gewässern rund um Norwegen, Spitzbergen, Island und Grönland. Ob Inselumrundung oder Nordlicht-Versprechen, die Auswahl kann kann gezielt individuell getroffen werden. Das diesjährige Jubiläum möchte HX ganz besonders feiern. Counter vor9
In den ersten Wochen erstreckte sich die Kommunikation vor allem auf praktische Fragen – etwa zu Reiseverläufen, Einreiseformalitäten oder Flugzeiten. Und noch beschränkt sich die Bearbeitung der Whatsapp-Anfragen auf die normalen Öffnungszeiten des Reisebüros. Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Kunden den Kontakt auf diesem Weg vor allem in den Abendstunden oder an Sonn- und Feiertagen suchen, könne man die Aktivitäten außerhalb der Öffnungszeiten auf das Servicecenter ausdehnen, so der IT-Experte. "Wenn wir einen Bedarf erkennen, kümmern wir uns darum." Eine Grenze gebe es allerdings, unterstreicht Kraut: "Sensible Daten versenden wir nicht auf diesem Weg." Bis Ende des Jahres will die DER-Reisebüroorganisation ermitteln, ob es sich lohnt, die Whatsapp-Beratung auf einen Teil oder sämtliche Reisebüros ihrer Kette auszuweiten.