16. August 2019 | 09:00 Uhr
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DER Touristik belohnt Reisebüro-Plus mit Provisions-Puffer

Reisebüros, die im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzplus von mindestens fünf Prozent mit den Konzernmarken erreicht haben, können den Zuwachs ins neue Geschäftsjahr "mitnehmen" und erhalten dann bereits ab 90 Prozent des Vorjahresumsatzes ihre Zusatzprovision. Ansonsten bleiben die Vertriebskonditionen stabil.

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Tahiti

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Mit der Maßnahme, die ähnlich funktioniert wie der sogenannte "Wachstumsvorteil" beim Marktführer TUI, will Vertriebschef Kevin Keogh den Büros die Sorge nehmen, dass sich starkes Wachstum mit den DER-Touristik-Marken in einem Geschäftsjahr im Folgejahr rächen könnte. Deshalb erhalten die Vertriebspartner ihr Wachstum künftig im Folgejahr gutgeschrieben, sofern es mindestens fünf Prozent beträgt. Statt wie sonst ab 95 Prozent des Vorjahresumsatzes gelangen sie dann bereits ab 90 Prozent in die Staffeln für die Zusatzprovision.

Außerdem kündigt Keogh für das Geschäftsjahr 2019/20 "unterjährig zahlreiche Provisionsaktionen für bestimmte Produkte und Zielgebiete" an. Durch die Anbindung von zusätzlichen Bettenbanken habe DER Touristik das Hotelportfolio um rund 7.000 Hotels erweitert und biete dem Counter „mehr Umsatzchancen“, sagt er. Die wichtigsten Eckpunkte des Vergütungssystems wie Provisions- und Umsatzstaffeln für die Vertriebspartner blieben „weitgehend unverändert“, kündigt Keogh an.

DER Touristik hatte im Geschäftsjahr 2017/18 das Provisionsmodell für sämtliche Veranstaltermarken vereinheitlicht. Zum laufenden Geschäftsjahr hatte der Konzern das Portfolio an Hotels, für die er eine Bonusprovision zahlt, erweitert und zugleich die Umsatzhürde zum Erreichen der Bonusprovision erhöht. An der Systematik, für konzerneigene und sogenannte „Bonus“- Hotels mehr Provision zu zahlen, hält das Unternehmen auch im nächsten Jahr fest.

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