3. Juni 2026 | 14:47 Uhr
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Bestfewo wird Fewobird und ändert Geschäftsmodell

Nach dem Verkauf des Endkundengeschäfts und der Marke Bestfewo an Holidu richtet sich Bestsearch Media neu aus. Unter dem Namen Fewobird bündele das Potsdamer Unternehmen sein B2B-Geschäft für den Reisebürovertrieb und Partnerportale, sagt Geschäftsführer Dirk Föste (Foto). 

Föste Dirk

Dirk Föste will sich mit Fewobird auf Reisebüros und Partnerportale konzentrieren

Fewobird betreibt keine eigene Endkundenplattform mehr. Das Unternehmen will sein Angebot ausschließlich über Vertriebspartner bereitstellen. Dazu gehören laut Geschäftsführer Dirk Föste rund 20 Partnerplattformen, etwa 3.500 Einzelagenturen sowie mehrere Reisebüroketten und -kooperationen in Deutschland. Weitere Verträge seien in Vorbereitung, sagt er.

Das Portfolio umfasst nach Unternehmensangaben rund 450.000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Europa. Die Unterkünfte werden mit einheitlichen Parametern versehen, geprüft und online buchbar gemacht. Vertriebspartner sollen damit einen technisch aufbereiteten Zugriff auf Ferienunterkünfte in vielen Urlaubsregionen erhalten.

Anbindungen an Midoffice-Systeme

Für den Reisebürovertrieb hat Fewobird in Technik investiert. Anbindungen bestehen laut Föste bereits zu Midoco, Myjack und Bosys. Zudem sind die Unterkünfte über Paxlounge für angeschlossene Agenturen buchbar. Weitere Technologiepartnerschaften sollen folgen.

Reisebüros erhalten laut Fewobird neben dem Portfolio auch Filtermöglichkeiten, Webinare, Beratung, Verkaufsmaterial und Vertriebsunterstützung. Die Provision liegt bei zehn Prozent ab der ersten Buchung. Jede vierte Buchung komme über ein Reisebüro, heißt es.

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