15. November 2019 | 07:00 Uhr
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Die IATA denkt Gepäcktransport neu

Andrew Price ist zuständig für globale Gepäckfragen des Airline-Verbandes und erklärt, wie die Zukunft aussehen könnte. Im Kern gehe es darum, das Gepäck von den Bewegungen des Fluggastes loszulösen, intelligenter zu sortieren und vor allem zu transportieren. So könnten Koffer etwa an der Haustür abgeholt und in Logistikzentren sortiert werden.

koffer symbol foto iStock-hajakely

Diese Sortierung geschehe dann aus Kostengründen meist fernab vom Flughafen. Und ob das Gepäck dann wirklich in ein Flugzeug verladen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auf der Kurzstrecke wäre ein Transport mit dem LKW zum Ziel durchaus eine Alternative, zitiert "Airliners" den IATA-Manager Price auf dem Euro Air Transport IT Summit der SITA. Dann holt der Fluggast das Gepäck auch nicht am Flughafen ab. Eine weitere Option wäre der Transport der Koffer auf dem Luftweg, aber in einem anderen Flieger. Ein grundsätzliches Problem sind hierbei Regularien, die sich nicht immer mit dem Trennen von Gepäck und Passagier vertragen. Dennoch kündigt die Iata an, bereits Anfang 2020 mit der "Standardisierung der Prozesse" zu beginnen.

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