Bedeutung von Camping als Urlaubsform nimmt weiter zu
Campingurlaub bleibt gefragt und spricht heute unterschiedliche Lebensstile an. Laut einer Auswertung des Online-Reisevertriebsverbandes VIR haben rund 6,7 Millionen Menschen in Deutschland in den vergangenen drei Jahren mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen Urlaub gemacht.
iStock/cookelma
Camping als Urlaubsform spricht mittlerweile eine immer breitere Zielgruppe an
Campingurlaub stehe nicht mehr nur für den klassischen Aufenthalt auf dem Zeltplatz, so das zentrale Ergebnis der Analyse. Die Reiseform spreche unterschiedliche Zielgruppen und Lebensstile an. Nach der Auswertung des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR) auf Basis von Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) sowie der Ergo Reiseversicherung haben rund neun Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren in den vergangenen drei Jahren mindestens einen Campingurlaub unternommen.
Das entspricht etwa 6,7 Millionen Menschen. Sie reisten mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen. Besonders beliebt ist Camping bei den 30- bis 69-Jährigen. Auch die Reisebegleitung zeigt ein klares Muster. Mehr als die Hälfte der Camperinnen und Camper reist zu zweit. 86 Prozent verbringen den Urlaub vorwiegend mit Personen aus dem eigenen Haushalt. Camping bleibt damit individuell, ist aber häufig eng mit Partnerschaft, Familie oder Haushalt verbunden.
Planung wird wichtiger
Mit der Beliebtheit von Wohnmobil- und Caravanreisen steigt indes auch der Planungsaufwand. Wer selbst fährt oder ein Fahrzeug mietet, muss sich nicht nur um Stellplätze und Route kümmern, sondern auch um Vorschriften im Ziel- und Transitland.
Die Ergo Reiseversicherung rät, vor der Abfahrt Regeln zu Gesamtgewicht, Beladung und Fahrzeugausstattung zu prüfen. In einigen Ländern werde das zulässige Gesamtgewicht bei der Einreise streng kontrolliert, so die Versicherung. Verstöße könnten geahndet werden.
Auch landesspezifische Vorgaben zu Warnschildern und Maut sollten vor Reisebeginn geklärt sein. Eine realistische Routenplanung und regelmäßige Pausen gehörten ebenfalls zur Vorbereitung.
Buchung läuft häufiger online
Auch bei der Organisation zeigt sich ein Wandel. 72 Prozent der Campingurlaube werden inzwischen ausschließlich digital gebucht. 2019 lag der Anteil rein analoger Buchungen noch bei fast 30 Prozent, heute seien es nur noch zehn Prozent, weiß der VIR.
Zu aktuellen Trends beim Campingtourismus mit dem Schwerpunkt auf Wohnmobilen hat sich Mitte März der Geschäftsführer der Vermittlungsplattform Camper Days, Maximilian Schmidt, im Reise vor9 Podcast geäußert. Mehr dazu hier:
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