4. April 2022 | 07:00 Uhr
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So kommt man am besten in die Schweiz

Ganz klar: In Zeiten des Klimaschutzes sollte die Bahn bei einer Schweiz-Reise ganz oben stehen. Kein anderes Land in Europa bietet einen so guten und eng getakteten öffentlichen Verkehr, den Touristen vor Ort mit dem Swiss Travel Pass ohne Limit nutzen können. Mit Bussen erreicht man selbst abgelegene Täler und Dörfer regelmäßig und bequem.  

Schweiz Zürich Flughafen Terminal innen Foto iStock anshar73

Der Flughafen Zürich wird von vielen deutschen Airports aus bedient, aber auch Genf und Basel

Allein aus Deutschland gibt es 40 Direktverbindungen mit der Bahn in die Schweiz. Mehrmals täglich fahren Züge ins Berner Oberland, nach Graubünden, Luzern und ins Tessin. So geht es umweltschonend, fix und recht preiswert ins Alpenland. Von München nach Zürich braucht der Zug 3 Stunden und 30 Minuten, von Frankfurt nach Basel weniger als drei Stunden, von Freiburg nach Bern zwei Stunden. Mit dem Sparpreis Europa ist die einfache Fahrt in der 2. Klasse bereits unter 40 Euro zu haben. Grenznahe Verbindungen gibt es schon ab 18,90 Euro, Kinder unter 15 Jahren reisen kostenlos mit.  

ICE Foto Deutsche Bahn

Dutzende Fernzüge verbinden Deutschland mit der Schweiz

Wer lieber den Flieger nimmt, findet bei Lufthansa, deren Tochter Swiss und anderen Airlines zahlreiche Direktverbindungen von deutschen Flughäfen. Von Hamburg oder Berlin sind Zürich, Genf oder Basel in bis zu anderthalb Stunden Flugzeit zu erreichen. Hinzu kommen allerdings An- und Abreise zum Airport und die erhebliche Zeit, die für den Check-in und Gepäckrückgabe einzuplanen ist. Hin- und Rückflug gibt es bei Billigfliegern teils für unter 100 Euro.     

Auch mit dem Auto kommt man bequem in die Schweiz, zu Urlaubszeiten ist aber mit den häufigen Staus gen Süden zu rechnen. Für Autobahnen und Schnellstraßen der Schweiz wird die Jahres-Vignette benötigt, die 39 Euro kostet und 14 Monate gültig ist. Erhältlich im Online Shop des ADAC. Auch manche Tunnel kosten Maut.

Wer hinauf in die Berge fährt und einen der mehr als 120 Alpenpässe nutzen will, sollte zuvor auf der Website Alpen-Pässe schauen, ob die Straßen frei sind. Falls Pässe oder Tunnel im Winter und den Übergangszeiten gesperrt sind, können Autos verladen werden, um auf die andere Seite der Berge zu kommen.

Pascal Wüpper

Mehr über das Urlaubsland im Herzen Europas erfahren Sie mit unserer Themenwoche Schweiz auf Reise vor9 und Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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