TUI Cruises gibt griechische Gebühr an Gäste weiter
TUI Cruises ändert ab Sommer 2027 seinen Umgang mit der griechischen Kreuzfahrtabgabe. 2025 war der "Beitrag zur touristischen Infrastruktur" von der Regierung eingeführt worden. Damals entschied der Hamburger Kreuzfahrtveranstalter noch, die Kosten für seine Gäste zu übernehmen. Damit ist jetzt Schluss.
TUI Cruises
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Wie TUI Cruises in seinen Einreisebestimmungen schreibt, wird "der entsprechende Betrag bis zum Ende Ihrer Kreuzfahrt Ihrem Bordkonto belastet und auf Ihrer Bordabrechnung ausgewiesen." Dies gilt nur, wenn die Gäste in einem oder mehreren griechischen Häfen von Bord gehen. Denn der obligatorische Beitrag wird nur erhoben, wenn Passagiere das Schiff verlassen.
Die Höhe dieser Kreuzfahrtgebühr schwankt zwischen 1 Euro und 20 Euro, je nach Saison und Hafen. Mykonos und Santorin sind dabei am teuersten, hier liegen die Beträge bei mindestens 4 und maximal 20 Euro pro Tag. Die Abgabe ist obligatorisch und unabhängig vom Alter, aber abhängig davon, ob Kreuzfahrer an Land gehen oder nicht. Wer an Bord bleibt, zahlt auch nicht.
Als die Steuer 2025 eingeführt wurde, gingen die Reedereien unterschiedlich mit der Weiterreichung der Gebühr und dem organisatorischen Handling um. Manche Reedereien belasteten das Bordkonto, andere wiesen den Betrag am Ende der Kreuzfahrt auf der Rechnung aus. Und TUI Cruises übernahm die Kosten ganz – bis jetzt.