Die Lufthansa Group und Air India wollen enger zusammenarbeiten. Ziel sind mehr Verbindungen und eine gemeinsame Vermarktung auf Strecken zwischen Europa und Indien. Hintergrund ist das neue Freihandelsabkommen.
Die Lufthansa Group und Air India wollen enger zusammenarbeiten. Ziel sind mehr Verbindungen und eine gemeinsame Vermarktung auf Strecken zwischen Europa und Indien. Hintergrund ist das neue Freihandelsabkommen.
Die Flotte von Air India ist offenbar so groß, dass die Airline den Überblick verloren hat. So steht in Kolkata seit 2012 eine betagte Boeing 737 herum, ohne dass sie jemand bei Air India vermisste. Erstaunlich ist auch, dass der Flughafen die Airline erst nach 13 Jahren aufforderte, die 43 Jahre alte Maschine zu entfernen – verbunden mit einer Parkrechnung über umgerechnet 95.000 Euro. Aerotelegraph
Der Absturz von Flug AI171 dürfte für Air India zum teuersten Luftfahrtversicherungsfall der indischen Geschichte werden. Laut Schätzungen beläuft sich die Haftungssumme auf rund 400 Millionen Euro. Sie umfasst Zahlungen an Hinterbliebene, Sachschäden am Boden und den Wert der Maschine. Die Airline leidet zusätzlich unter Buchungseinbrüchen und Flugstreichungen.
Einen Monat nach dem Absturz von Air-India-Flug AI171 mit 260 Toten liefert ein vorläufiger Untersuchungsbericht einige Antworten, wirft aber auch Fragen auf. Klar ist: Beide Treibstoffschalter wurden kurz nach dem Start in die Stellung "Cutoff" gebracht. Indiens Behörden leiteten Sicherheitschecks bei Boeing-Jets ein, auch Lufthansa und andere Airlines reagierten.
Eine unterbrochene Treibstoffzufuhr zu den Triebwerken war die Ursache für den Absturz einer Boeing 787 der Air India, bei dem im vergangenen Monat 260 Menschen starben. Laut den Behörden sind zwei Kontrollschalter kurz nach dem Start fast gleichzeitig von "Run" auf "Cutoff" gesprungen – warum, ist unklar. Das manuelle Umschalten der überraschten Piloten kam zu spät. Deutsche Welle
Fast drei Wochen nach dem Absturz von Flug AI171 hat sich Air India in einem Schreiben an die Reisepartner gewandt. CCO Nipun Aggarwal berichtet über laufende Untersuchungen sowie umfassende Sicherheitsüberprüfungen der Boeing-787-Flotte. Die Airline hat den Langstreckenbetrieb bis Mitte Juli um 15 Prozent reduziert. Buchungen sollen flexibel umgebucht oder storniert werden können.
Beim Absturz eines Air-India-Flugs sind 270 Menschen ums Leben gekommen. Die Boeing 787-8 war kurz nach dem Start in ein Gebäude gestürzt. An Bord überlebte nur ein Passagier. Die Ursache für das Unglück ist noch unklar.
Kurz nach dem Start am Airport der indischen Stadt Ahmedabad ist eine Boeing 787 der Fluggesellschaft Air India mit 242 Menschen an Bord auf dem Weg nach London-Gatwick abgestürzt. Unter den Passagieren soll es mindestens einen Überlebenden geben. Auch am Boden sind Opfer zu beklagen, da die Maschine in ein Wohngebiet gestürzt war. Nach Polizeiangaben sind mehr als 290 Menschen ums Leben gekommen. Wirtschaftswoche
Zu den Nebeneffekten des aktuellen Konflikts zwischen Indien und Pakistan und der Sperrung des pakistanischen Luftraums für Flüge von und nach Indien gehört die Tatsache, dass indische Airlines nun Umwege fliegen müssen. Das verschafft dem Flughafen Wien eine Sonderkonjunktur. Allein am Samstag landeten dort sechs Air-India-Langstreckenflieger, um sich betanken zu lassen. Aerotelegraph
Bei Air India fliegt selbst der Vorstandsvorsitzende demnächst Holzklasse. Schuld daran ist das eigene Regelwerk der Fluggesellschaft. Diese hat nämlich gerade ihre Reiserichtlinien für ihr Topmanagement geändert. Demnach gilt auch für alle Führungskräfte, dass diese im Rahmen einer Dienstreise an Bord der eigenen Flotte auf der Kurz- und Langstrecke in der Economy Class platziert werden. Die Airline begründet den Schritt damit, man wolle die Sitze der höheren Klassen lieber für zahlende Kunden freihalten. Nur wenn 50 Minuten vor Abflug noch freie Plätze in der Business-Class vorhanden sein sollten, dürfen die Air-India-Manager auf ein Upgrade hoffen. Aero