2. Januar 2017 | 15:07 Uhr
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Dubai plant neues Megaprojekt

Dass in Dubai die Devise „Klotzen statt Kleckern“ lautet, ist nichts Neues. Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Projekt „Dubai Harbour“. Zwischen dem Strandabschnitt Jumeirah Beach und der künstlichen Insel Palm Jumeirah sollen auf einer Fläche von rund 1,8 Millionen Quadratmetern eine Marina, ein Kreuzfahrt-Terminal, eine Shopping-Mall, mehrere Hotels, Wohnhäuser, Event-Locations, Restaurants und Cafés entstehen. Teil des Projekts ist außerdem das 135 Meter hohe „Dubai Lighthouse“ mit einem Luxushotel, einer Aussichtsplattform und der Möglichkeit, auf seiner Fassade Filme und Lichtshows zu inszenieren.

Dass das Emirat dabei mit Superlativen nicht geizt, war zu erwarten. So werde die Marina mit Platz für 1.400 Yachten die größte in der gesamten Region sein, kündigt Herrscher Mahammed bin Rashid al Maktoum an. Sie soll vor allem die Superreichen mit ihren Mega-Yachten anziehen. Schiffe mit bis zu 85 Metern Länge können hier anlegen. Das Kreuzfahrtterminal ist auf bis zu 6.000 Passagiere ausgelegt und soll dazu beitragen, die Zahl von 650.000 Kreuzfahrtgästen, mit der die Behörden 2017 rechnen, nach seiner Fertigstellung zu verdoppeln. Die Bauzeit für das Gesamtprojekt ist auf vier Jahre angelegt.

Auch in Sachen Verkehrs-Infrastruktur gibt man sich gewohnt unbescheiden. So sollen die Straßen geeignet sein, um dort Autorennen bis hin zur Formel 1 zu veranstalten. Führerlose Monorail-Züge verbinden den Hafen mit der Metro. Wer mit dem Hubschrauber anreist, findet drei Helikopter-Landeplätze. Und zusammen mit der Luftfahrtbehörde soll ermittelt werden, ob die Landebahn beim benachbarten „Skydive“ die Möglichkeit bietet, Privatjets starten und landen zu lassen.

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