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16. Februar 2019 | 08:56 Uhr
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VUSR-Chefin wertet Joussen-Aussagen als "Kriegserklärung

Die erste Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Kaum hatten sich die TUI-Vertriebschefs in einem Schreiben an ihre Vertriebspartner gewandt, um die jüngsten Äußerungen von CEO Fritz Joussen zu erläutern, da erhielten sie vom Reisebüroverband VUSR bereits die erste Retourkutsche. Dessen Vorsitzende Marija Linnhoff bezeichnete den Brief in gewohnter Deutlichkeit als "absolut missglückten Versuch, die Aussagen des Konzernleiters zu revidieren".

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Es sei "absolut inakzeptabel, mit welcher Dreistigkeit der TUI-CCO hier die Mitarbeiter im Reisebürovertrieb vor den Kopf stößt", heißt es in einer Erklärung. Die VUSR-Mitglieder erwirtschafteten "nachweislich ein Umsatzvolumen im dreistelligen mittleren Millionenbereich für die TUI", so Linnhoff. "Ich kann dem Konzern nur zum Austausch mit uns raten, um verloren gegangenes Vertrauen im Vertrieb zurück zu gewinnen. Die aktuelle Vertriebspolitik führt zu einer nachhaltigen Verstimmung im stationären Vertrieb, die irgendwann nicht mehr wiedergutzumachen ist." Die Ankündigung von Joussen auf der jüngsten Aktionärsversammlung, den Konzern zum Digitalunternehmen umzubauen, sei eine "Kriegserklärung an den Vertrieb".

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