Die "harten" Insolvenzen seien vor allem zu Beginn der Pandemie festzustellen gewesen, als touristische Unternehmen die plötzlichen Einnahmeausfälle nicht verkraftet hätten, so Heller. Doch auch im kommenden Jahr werde es eine Reihe von Marktaustritten geben, prognostiziert der Unternehmensberater im Reise vor9 Podcast. Bei den Reisebüros taxiert er den Schwund auf 20 Prozent.
Dabei werde es auch zu einer Anzahl von Übernahmen kommen, glaubt der Experte, der mit seinem zweiten Unternehmen Travel Data + Analytics monatlich die Umsatzzahlen von Veranstaltern und dem touristischen Vertrieb analysiert. Dies sei durchaus sinnvoll, weil "die Einheiten größer" werden müssten, sagt Heller: "Die Unternehmen müssen eine gewisse Größe erreichen, um die Overhead-Kosten zu finanzieren." Aktuell gebe es bereits eine Reihe starker Player im Markt, die aktiv nach attraktiven Investments suchten.
Den kompletten Reise vo9 Podcast mit Markus Heller und Chefredakteur Christian Schmicke finden Sie hier. Einfach reinhören:
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