1A Vista Reisen regelt Nachfolge
Der Flussreiseveranstalter 1A Vista Reisen hat die Nachfolge für Firmengründer Hubert Schulte-Schmelter (Foto) geregelt, der sich aus dem Unternehmen zurückzieht. Die operative Führung bleibt unverändert, gleichzeitig steigen Raphael Dombrowski und Manuel Kloubert als Gesellschafter ein. Mit VR Equitypartner beteiligt sich zudem ein Finanzinvestor.
1A Vista Reisen
Hubert Schulte-Schmelter steigt endgültig bei 1A Vista Reisen aus, nachdem er bereits 2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden war
Beim Kölner Flussreiseveranstalter 1A Vista reisen ist der Generationenwechsel vollzogen. Gründer und Gesellschafter Hubert Schulte-Schmelter zieht sich vollständig aus dem Unternehmen zurück. Er hatte die Entwicklung in den vergangenen Jahren noch strategisch begleitet. Die operative Leitung bleibe unverändert, teilt das Unternehmen mit. Hagen Mesters, Sascha Güldenmeister und Raphael Dombrowski führen das 1A Vista weiterhin als Geschäftsführer. Manuel Kloubert bleibt Prokurist.
Eigentümerstruktur wird erweitert
Im Zuge der Nachfolgeregelung erweitert der Flusskreuzfahrtanbieter die Gesellschafterstruktur. Geschäftsführer Dombrowski und Prokurist Kloubert steigen als neue Gesellschafter ein.
Zusätzlich beteiligt sich VR Equitypartner mit einem Minderheitsanteil an einer neu gegründeten Holding. Die Beteiligungsgesellschaft der DZ Bank ist nach eigenen Angaben auf Nachfolgelösungen im Mittelstand spezialisiert und soll finanzielle Spielräume sowie Erfahrung in Transformationsprozessen einbringen.
Fokus auf Wachstum und Investitionen
Das Management will den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und das Angebot weiterentwickeln. Ziel sei es, die Position im Flusskreuzfahrtmarkt im deutschsprachigen Raum und in Ägypten auszubauen.
Geschäftsführer Mesters betont die Kontinuität, zugleich sollen neue Impulse gesetzt werden – etwa bei Neubaukonzepten und in der Digitalisierung. Auch Güldenmeister verweist auf geplante Investitionen, insbesondere in die Qualität der Schiffe und die Erweiterung des Angebots. Für Vertriebspartner und Kunden soll sich nichts Grundlegendes ändern.
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