11. Januar 2021 | 07:00 Uhr
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Sightseeing in Tokio (Teil 1)

Flimmernde Neon-Werbetafeln, beeindruckende moderne Architektur, Hightech, tolle Aussichtspunkte, pulsierende Stadtviertel oder spannende Museen – Tokio bietet so viele Attraktionen, dass Besucher Wochen damit verbringen können, sie zu entdecken.

Tokio Rainbow Bridge

Von der Rainbow Bridge bietet sich ein toller Blick auf Tokio

Shibuya, einer der farbenprächtigsten und geschäftigsten Stadtteile der japanischen Hauptstadt, ist seit langem bekannt für die gleichnamige Kreuzung. Die Bilder von ihr gingen um die Welt und machten sie zu einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Während der geschäftigsten Zeiten bahnen sich alle zwei Minuten geschätzte 1.000 bis 2.500 Menschen ihren Weg über diese Kreuzung. Seit November 2019 ist die Liste der Wahrzeichen mit dem Shibuya Scramble Square um ein Highlight reicher. Das 230 Meter hohe Gebäude beherbergt auf 47 Stockwerken zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Büros und Veranstaltungsräume. Spektakulär ist die 360-Grad-Aussichtsplattform Shibuya Sky, die atemberaubende Ausblicke auf den TOKYO SKYTREE, Roppongi und den Tokyo Tower im Osten, Shinjuku und Yoyogi Park im Norden, die Shibuya Kreuzung unterhalb sowie den berühmten Mount Fuji im Westen erlaubt.

Bis zu 634 Meter hoch hinaus

Ein weiterer Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist der 634 Meter hohe TOKYO SKYTREE, der höchste freistehende Sendeturm der Welt. Der Tembo-Shuttle-Aufzug bringt Besucher in 50 Sekunden hinauf auf das 350 Meter hohe Tokyo Skytree Tembo Deck. Hauptattraktion ist allerdings die 100 Meter höher liegende Tembo Galleria, die Besuchern einen atemberaubenden Rundumblick ermöglicht. Wer tolle Ausblicke auf die Stadt genießen und zugleich seinen Geldbeutel schonen will, kann die kostenfreie, 202 Meter hohe Aussichtplattform des Observatoriums der Stadtverwaltung im Stadtteil Shinjuku besuchen.

Aufstieg über Treppe oder mit Lift

Der 333 Meter hohe Tokyo Tower wurde 1958 eröffnet. Besucher können die Hauptplattform, die sich in 150 Metern Höhe befindet, über 600 Stufen erklimmen oder den Aufzug nehmen. Für Adrenalinschübe sorgen Glasbodenabschnitte, durch die man in die Tiefe blickt. Die höchste Aussichtsplattform auf 250 Metern Höhe ist mit verwirrenden Spiegeln und LED-Lichteffekten ausgestattet, die einem das Gefühl geben sollen, in einem High-Tech-Raumschiff über der Stadt zu schweben. Seit November besteht zudem mit dem Virtual Tokyo Tower die Möglichkeit, dem Bauwerk über eine App von zu Hause aus, einen virtuellen Besuch abzustatten.

Ein imposanter Panorama-Ausblick auf das Lichtermeer der Stadt und den Hafen von Tokio bietet sich Spaziergängern beim Überqueren der Rainbow Bridge, die man aus Kino-Blockbustern oder Manga-Comics kennt. Sie überspannt die Tokyo Bay und verbindet die kleine Insel Odaiba mit dem Festland. Im Dezember wird die Brücke nachts in den bunten Farben des Regenbogens angestrahlt. Die Brücke hat zwei Etagen und ist auch für Fußgänger geöffnet.

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