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28. Oktober 2020 | 07:00 Uhr
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Air Canada sorgt mit CleanCare+ für Sicherheit

Bereits sehr früh ist Air Canada mit neuen Gesundheitsprotokollen gegen die Corona-Pandemie vorgegangen. Seit Anfang Mai gibt es das Programm CleanCare+, das Fliegen sicherer machen soll. Die Maßnahmen begleiten Passagiere vom Check-in bis zur Ankunft.

Air Canada Elektrostatisches Desinfektionssprühgerät Foto Air Canada

Reinigungsprofis benutzen elektrostatische Desinfektionssprühgeräte an Bord und desinfizieren zum Beispiel Gepäckfächer

Das Check-in bei Air Canada beginnt mit der kontaktlosen Messung der Körpertemperatur. Einchecken darf nur, wer unter 38 Grad bleibt. Virtuelle Warteschlangen mithilfe von Barcodes auf dem Smartphone vermeiden das Einreihen in wartende Passagiere. Ein neuer Boarding-Prozess ermöglicht auch beim Einsteigen den Abstand zu anderen Passagieren zu halten. Am Boden wie an Bord tragen alle Mitarbeiter einen Mund-Nasen-Schutz.

Mit elektrostatischen Sprühgeräten auf Corona-Jagd

Im Flugzeug ist ein Mund-Nasen-Schutz auch für die Passagiere verpflichtend. Ansonsten stehen an Bord vor allem Maßnahmen zu Desinfektion und Hygiene im Mittelpunkt. Vor jedem Flug reinigt Personal alle häufig berührten Oberflächen mit Desinfektionsmittel, zum Beispiel Sitze, Tabletttische, Gurte, Armlehnen oder Fenster.

Steht ein Flieger über Nacht am Boden, erhält die Kabine eine Komplettreinigung. Profis desinfizieren beispielsweise die Gepäckfächer und benutzen elektrostatische Desinfektionssprühgeräte. Kissen und Decken werden versiegelt. Auf den Toiletten liegen antiseptische Tücher bereit. Die Kabinenluft wird permanent erneuert und gefiltert.

Kundenbetreuungs-Kit mit Maske und Handschuhen

Air Canada hat auch den Bordservice angepasst. Flugbegleiter servieren kostenlose Essensboxen mit einem antiseptischen Tuch. Getränke gibt es zusammen mit dem Essen, um die Kontakte zu minimieren. Jeder Passagier erhält ein sogenanntes Kundenbetreuungs-Kit mit Maske, Handschuhen, Desinfektionstüchern, Wasser und Snack.

Trotz aller Sicherheitsvorkehrungen kann es dennoch vorkommen, dass vereinzelt Menschen mit Corona-Infektionen an Bord sind. Die kanadische Gesundheitsbehörde führt darüber eine Liste. Dort können Passagiere anhand von Flugnummer und Flugdatum nachschauen ob und in welchen Reihen eine mögliche Corona-Gefahr bestanden hat.

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