Verkaufs-Guide für das Ausflugsprogramm von Havila Voyages
Für ein gelungenes Reiseerlebnis und maximalen Umsatz im Reisebüro reicht es nicht, nur die Schiffe zu kennen. Der Schlüssel zum echten Norwegen-Abenteuer liegt im Landausflugsprogramm. Für Expedienten ohne tiefes Produktwissen zeigt dieser Guide, wie das Portfolio aufgebaut ist, inwiefern Jahreszeiten eine Rolle spielen und wie man die Routenführung geschickt für die Beratung nutzt.
Havila Voyages
Ålesund ist eine der norwegischen Städte, die mit Havila Voyages angelaufen wird
Die Basics: Mehrsprachig und flexibel
Viele Kunden fragen am Counter gezielt nach der Sprachbarriere. Hier können Sie direkt beruhigen: Auf fast allen Ausflügen von Havila Voyages begleiten mehrsprachige Guides die Gruppen. Sofern nicht explizit anders angegeben, sind Führungen standardmäßig in den drei Bordsprachen Norwegisch, Deutsch und Englisch verfügbar. Das nimmt Erstkunden die Berührungsangst und sorgt für ein entspanntes Erlebnis an Land.
Der Fahrplan bestimmt das Erlebnis: Nordgehend versus Südgehend
Ein typischer Fehler bei der Beratung ist die Annahme, dass man jeden Ausflug zu jeder Zeit machen kann. Da es sich um eine Linienroute (die klassische Postschiffroute) handelt, steuern die Schiffe die Häfen auf dem Weg nach Norden zu völlig anderen Uhrzeiten an als auf dem Weg zurück nach Süden. Daraus ergibt sich eine Trennung:
Nordgehende Route (Bergen nach Kirkenes): Hier liegen die Liegezeiten in den großen Städten wie Ålesund oder Trondheim tagsüber. Perfekt für ausgiebige Stadtrundgänge, Ausflüge in den Geirangerfjord (Frühling/Sommer) oder eine Tour zum berühmten Nordkap.
Südgehende Route (Kirkenes nach Bergen): Auf dem Rückweg werden Häfen angelaufen, die man auf dem Hinweg nachts verpasst hat. Hier stehen Highlights wie die arktische Wildnis um Hammerfest, Bootsfahrten auf dem Lyngenfjord oder der Besuch der Inselwelt der Vesterålen und Lofoten im Fokus.
Counter-Tipp: Fragen Sie den Kunden immer zuerst, ob er die komplette 12-Tage-Rundreise oder nur eine Teilstrecke buchen möchte, um darauf aufbauend die passenden Landausflüge auszuwählen.
Der saisonale Charakter: Vier Jahreszeiten, vier Welten
Norwegen verändert sein Gesicht im Laufe des Jahres komplett. Havila Voyages passt das Ausflugsprogramm exakt an die Jahreszeiten an. Das Frühjahr und der Sommer sind die beste Zeit für Fjordausflüge, Aktivitäten auf dem Wasser wie die Seeadler-Safari und Wanderungen bis weit in die Nacht hinein. Aufgrund der sonnigen Sommernächte bietet diese Jahreszeit den meisten Raum für Aktivitäten unter freiem Himmel.
Der Herbst eignet sich perfekt, um in die reiche Kultur und Geschichte des Landes einzutauchen. Ein Highlight ist für viele Gäste der Besuch des Nidarosdom in Trondheim, einer der größten Kathedralen Nordeuropas. Wer Schnee und Eis liebt und sich dem Land auf diesem Weg nähern will, der kommt mit Husky-Schlittenfahrten und wilden Schneemobiltouren im norwegischen Winter voll auf seine Kosten. Auch die berühmten Königskrabben Nordnorwegens schmecken am besten, wenn sie aus eiskalten Fjorden gefischt werden.
Umsatz-Turbo: Fünf Prozent Zusatzprovision über Wolters
Landausflüge sind nicht nur für das Kundenerlebnis wichtig, sondern auch ein echter Umsatzhebel für das Reisebüro. Viele Kunden neigen dazu, Ausflüge erst spontan an Bord zu buchen. Davon sollten Sie aktiv abraten: Beliebte Touren sind schnell ausgebucht.
Das beste Argument für das Reisebüro: Wenn Sie die Havila-Reise über den Spezialisten Wolters Rundreisen einbuchen, erhalten Agenturpartner für jeden vorab gebuchten Landausflug volle fünf Prozent Provision. Das erhöht den Gesamtwert des Vorgangs spürbar und sichert dem Kunden seinen Wunschplatz auf dem Hundeschlitten oder dem Fjordboot. Die Ausflüge können bequem bis maximal vier Wochen vor Reiseantritt über Wolters hinzugebucht werden.
Mehr über die Reederei Havila Voyages und den Reiseveranstalter Wolters Rundreisen, ihre spannenden Angebote in Norwegen und wie sie Reisebüropartner unterstützen, lesen Sie in der Havila & Wolters Woche auf Counter vor9.