17. Januar 2018 | 15:22 Uhr
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US State Department warnt: "Machen

Normalerweise beschäftigen sich die Reisehinweise staatlicher Behörden für fremde Länder mit grundlegenden Dingen. Das gilt auch für das US State Department. Im Fall von Nordkorea lässt die US-Institution sogar besondere Sorgfalt walten. Allen Ernstes rät sie amerikanischen Staatsbürgern, die in das abgeschottete Land reisen wollen, folgendes: "Setzen Sie ein Testament auf und benennen Sie Begünstigte und/oder einen Anwalt für Ihren Nachlass. Besprechen Sie mit Ihren Angehörigen, wer sich um Ihre Kinder, Ihre Haustiere, Ihr Haus, Ihre Wertgegenstände und Kunstwerke kümmert und leisten Sie Vorkehrungen für Ihre Beerdigung."

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In der Tat nicht ganz zu Unrecht weist die Behörde zudem darauf hin, dass US-Bürgern keinerlei Rechtshilfe in dem Land zuteilwerden könne, da die USA keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea pflegten und dort keine Botschaft hätten. Bei Problemen werden US-Bürger an die schwedische Botschaft verwiesen, der allerdings von nordkoreanischer Seite oft der Zugang zu US-Bürgern verweigert werde.

Seit dem Tod des Studenten Otto Warmbier, der in Nordkorea während einer Reise im Gefängnis festgehalten wurde und kurz nach seiner Freilassung in den USA verstarb, ist US-Bürgern die Reise in das diktatorisch regierte Land verboten. Lediglich in Ausnahmefällen  erhalten zum Beispiel Journalisten sowie Vertreter von Hilfsorganisationen und Menschenrechtsorganisationen einen besonderen Pass, der ihnen die Reise nach Nordkorea erlaubt.

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