11. Juni 2022 | 07:00 Uhr
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Emissionsfrei durch der Geirangerfjord

Es war eine Premiere für die Umwelt, als das neue Kreuzfahrtschiff Havila Castor Anfang Juni in den norwegischen Geirangerfjord fuhr. Denn zum ersten Mal geschah dies emissionsfrei. Das neugebaute Kreuzfahrtschiff hat eine riesige Batterie an Bord, mit der es bis zu vier Stunden nur mit Strom fahren kann.

Havila Castor Geiranger Foto Havila Kystruten.jpg

Die Havila Castor fährt mit Batteriestrom durch den Geirangerfjord

Die Havila Castor verfügt über ein Batteriepaket von 6,1 Megawattstunden, laut Reederei dem weltweit größten Akku auf einem Passagierschiff. Damit kann das Schiff bis zu vier Stunden mit reinem Batteriestrom fahren. In Kombination mit verflüssigtem Erdgas (LNG) werden die CO2-Emissionen um 30 Prozent und die Stickstoff-Emissionen um 90 Prozent  im Vergleich zu ähnlichen Schiffen reduziert.

Um die Batterien an Bord stärker als bisher nutzen zu können, fordert Havila-Chef Bent Martini den Zugang zu Landstrom entlang der norwegischen Küste. "Wir wollen unseren Batteriestrom noch weiter nutzen, aber dazu sind wir darauf angewiesen, dass wir die Infrastruktur für Landstrom haben, um das Schiff mit sauberer Wasserkraft zu laden." Er hoffe, dass dies bald in ausgewählten Anlaufhäfen verfügbar werde. Darüber hinaus plane Havila eine schrittweise Beimischung von verflüssigtem Biogas, um das Erdgas im Laufe der Zeit zu ersetzen.

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