23. September 2021 | 08:47 Uhr Anzeige
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Disney’s Animal Kingdom zeigt die Magie der Natur

Im flächenmäßig größten Themenpark von Walt Disney World haben über 2.000 Tiere aus 300 Arten ihr Zuhause. Sie können in nahezu natürlicher Umgebung bewundert werden. Aber es gibt auch Achterbahnen und atemberaubende Shows im Animal Kingdom. Im Mittelpunkt steht der riesige Tree of Life.

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In Disney's Animal Kingdom gehen die Besucher auf Safari mit Giraffen, Elefanten und Löwen

Insgesamt umfasst das weitläufige Gelände 220 Hektar und ist damit doppelt so groß wie Epcot. Um die Lebensräume der Tiere möglichst artgerecht zu gestalten, wurden mehr als vier Millionen Bäume, Gräser und Sträucher aus allen Kontinenten außer der Antarktis gepflanzt. Der Animal Kingdom Park ist in die Bereiche Afrika, Asien, Discovery Island, Oasis, DinoLand USA und Pandora – The World of AVATAR untergliedert, die sich entlang des Discovery Rivers aufreihen. Discovery Island liegt im Zentrum und ist mit Brücken mit den anderen Bereichen verbunden.

Ein Baobab zum Entdecken

Dort ist das Wahrzeichen von Animal Kingdom zu finden, der 45 Meter hohe Tree of Life, der Lebensbaum, der die Natur und das Leben symbolisiert. Er ist kein echter Baum, sondern eine Skulptur in Form eine Baobab-Baumes mit 8.000 Ästen, 102.000 Blättern in fünf verschiedenen Grüntönen und 325 Tierskulpturen. In den Wurzeln des riesigen Baums versteckt sich ein 3D-Kino, in dem „It’s Tough to Be a Bug“ mit den Charakteren des Disney-Films „Das große Krabbeln“ gezeigt wird.

Überall auf der Insel lassen sich interessante Dinge oder Tiere entdecken. Verschlungene Pfade rund um den Tree of Life führen dorthin. Auf der Insel tummeln sich auch viele bekannte Figuren wie Micky und Minnie Maus, Pocahontas und viele andere aus dem Disney-Universum. Zum Ausklang des Tages erwacht der Tree of Life am Abend in einem Spektakel aus Licht und animierten Tieren zum Leben.

Auf Safari zu echten Löwen und Elefanten

Zum Afrika-Teil des Parks geht es über eine Brücke ins Dorf Harambe, das am Rand eines riesigen 45 Hektar großen Wildlife-Reservats liegt, das an die afrikanische Savanne erinnert. Diese Anlage ist wohl die größte Attraktion aller Disney Themenparks. Dort haben die Tiere viel Platz zum Umherstreifen, das Gelände ist so groß, dass die Besucher im Animal Kingdom manchemal ein wenig Geduld brauchen, um Löwen oder Elefanten zu begegnen – genau wie in der Wildnis. Die „Kilimanjaro Safari“ gehört zu den Highlights, man hat das Gefühl, wirklich in Afrika zu sein, so nah kommen Löwen, Elefanten, Giraffen und 31 weitere Tierarten. Der „Gorilla Falls Exploration Trail“ führt durch einen üppigen tropischen Wald zu Gorillas, Nilpferden und exotischen Vögeln.

Ein neues Zuhause für gerettete Tiere

Im Animal Kingdom leben meist gerettete Tiere, die eine neues sicheres Zuhause bekommen haben. Ergänzt wird der Bestand von Tieren aus Zoos, die von der Association of Zoos & Aquariums akkreditiert sind. So leben auf dem Gelände unter anderem vom Aussterben bedrohte Arten wie Sumatra-Tiger, Flachland-Gorillas und Baumwolltamarine. Im Laufe der Jahre sind im Park fast 40 Küken des Guam-Eisvogels geschlüpft, wodurch sich der Bestand dieser Vögel weltweit auf fast 150 erhöht hat.

Im Zentrum des Asien-Bereichs liegt der mystische Ort Anandapur. Eine Vogelshow „Up! A Great Bird Adventure“ liegt am Ortsrand. Weiter geht es auf dem „Maharajah Jungle Trek“, auf dem man die Tierwelt Asiens erkunden kann: Nepal, Indien, Indonesien, Thailand. Palastruinen säumen den Weg und auch eine, in der Tiger gehalten werden. Eine Raftingtour auf dem Fluss „Kali RiverRapids“ zählt zu den weiteren Abenteuern, die dort möglich sind. Die faszinierende Bergwelt Asiens lässt sich bei einer rasanten Fahrt in der „Expedition Everest“-Achterbahn erkunden. Der Berg erreicht eine Höhe von 60 Metern und ist damit der höchste Berg in allen Disney-Themenparks weltweit. Die täuschend echt wirkende, einzigartige, zerknitterte Textur der Struktur entsteht durch zerknüllte Aluminiumfolie, die in die Betonoberfläche eingebettet ist.

Von Dinos und Avataren

Aus der Welt der realen Tiere geht es in die Vergangenheit, ins „DinoLand USA“, wo man mit dem Dark Ride „Dinosaur“ in die Zeit der Dinosaurier zurückreisen kann. Noch eine Zeitreise ist „Primeval Whirl“. Die prähistorische Ausgabe des Dumbo-Karussells ist „TriceraTop Spin“.

Ganz in die Fantasie führt der Bereich Pandora – The World of Avatar. Bei „Avatar Flight of Passage“ kann man die mystische Sagenwelt von Pandora auf dem Rücken eines fliegenden Banshees erkunden, vorbei an schwimmenden Bergen und durch biolumineszierende Wälder, die unwirklich leuchten. Mehr als 500 echte Bäume und 10.000 Sträucher vermischen sich mit der von Disney geschaffenen Pandora-Welt. Sogar einige der Gehwege und Pfade leuchten, dank einer speziellen Behandlung der Gehwege, die tagsüber durch Sonnenlicht aufgeladen wird und sie nachts zum Leuchten bringt.

Die erste Station auf dem Weg ins Animal Kingdom bildet übrigens Oasis, eine Oase der Ruhe, mit vielen exotischen Pflanzen, Wasserläufen, Brücken sowie Höhlen – und vielen Tieren, die dort leben. Das ist die richtige Einstimmung auf die Welt der Tiere und Natur.

Der Park ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet.

Mehr über Walt Disney World in Florida erfahren Sie in unserer Disney-Woche auf Counter vor9.

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