1. Juli 2020 | 07:00 Uhr
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Die beste Reisezeit für die Algarve

Die meisten Besucher hat die Algarve in den Sommermonaten, doch Portugals südwestlicher Zipfel taugt auch als Ganzjahresdestination. Vor allem für Aktivurlauber sind Frühjahr und Herbst die beste Reisezeit.

Algarve Ponta da Piedade

Atlantik-Winde halten die Temperaturen an der Algarve moderat

An der Algarve herrscht ganzjährig ein mildes Klima mit vielen Sonnenscheinstunden. Von Dezember bis Februar liegen die durchschnittlichen Temperaturen im Küstenbereich bei 16,6 Grad, in den Frühlingsmonaten März bis Mai bei 20,3 Grad.

Während der Sommerzeit ist es bei durchschnittlich 28 Grad am trockensten, die Sonne scheint dann im Schnitt täglich zwölf Stunden. Durch die kühlen Atlantikwinde sind selbst Höchsttemperaturen von über 30 Grad gut zu ertragen. Lediglich bei heißen Luftströmungen vom afrikanischen Kontinent, wenn der Levante weht, kann die Wärme unangenehm werden.

Nachts betragen die Temperaturen von Dezember bis März sieben bis zehn Grad, von April bis November 11 bis zu 17 Grad. In den höher gelegenen Gebieten im Landesinneren sind die Temperaturen insgesamt etwas niedriger. Von April bis Oktober fällt nur wenig Niederschlag. Von November bis März gibt es mehr Niederschläge, allerdings herrschte in den vergangenen Jahren insgesamt große Trockenheit. Die Wassertemperatur des Atlantiks ist mit 13 Grad im Januar und 20 Grad im Spätsommer relativ kühl. Im Herbst kühlt sich das Wasser nur langsam ab.

Im Sommer, vor allem während der Ferienzeit, kann es an der Algarve touristisch sehr lebhaft werden. Orte wie Albufeira entwickeln sich dann zu Partyhochburgen. Wer es gerne geruhsamer hat, sollte auf den Frühling oder den Herbst ausweichen. Besonders für Golfer ist die Region auch in den Wintermonaten attraktiv.

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