Zum Ausmaß der geplanten Flugstreichungen äußert sich der Konzern unter Verweis auf die Bilanz, die am 4. März vorgelegt werden soll, nicht. Bis dahin gilt eine sogenannte "quiet period" oder Handelssperrzeit. Mit der rechtzeitigen Anpassung des Flugprogramms an die erwartete Nachfrage wolle man sicherstellen, dass Neubuchungen für den Sommer bereits auf dem reduzierten Flugplan basierten und weitere Streichungen damit unwahrscheinlicher würden, begründet Lufthansa das Vorgehen
Das Fachportal "FVW“ will zudem "aus gut informierten Kreisen" erfahren haben, dass auch die Lufthansa-Tochter Eurowings Flugstreichungen für den Sommer plant. Dabei solle es sich um mehr als 300.000 Buchungen handeln. Für ein Drittel davon gebe es keine Umbuchungsoptionen, heißt es weiter. Ein Eurowings-Sprecher habe bestätigt, dass etwa 20 Prozent der Frequenzen beziehungsweise Flüge aus dem bisherigen Flugplan gestrichen würden.
