Die „Zaandam“ war in Buenos Aires zu ihrer Südamerika-Kreuzfahrt gestartet, an Bord 1.243 Gäste und 586 Besatzungsmitglieder. Doch auf dem Schiff zeigten einige Gäste und Crewmitglieder Symptome eine Grippe und der Törn wurde zur Odyssee. Denn nach Punta Arenas in Chile ließ kein Hafen auf seiner Route das Kreuzfahrtschiff mehr anlegen.
Holland America Line schickte mit der „Rotterdam“ ein anderes Schiff vor Ecuador zur Hilfe. Das brachte am Donnerstag unter anderem Personal, Vorräte und medizinische Ausrüstung zur „Zaandam“, auf der zwischenzeitlich 53 Gäste und 85 Besatzungsmitglieder erkrankt waren. Seit einer Woche müssen nun alle Gäste in ihren Kabinen bleiben. Die Reederei hat mittlerweile bestätigt, dass vier Kreuzfahrer gestorben sind, berichtet die New York Post.
Die „Zaandam“ wartete am Wochenende auf die Erlaubnis, durch den Panamakanal zu fahren. Danach soll das Kreuzfahrtschiff Kurs auf Fort Lauderdale nehmen. Ob die Behörden dort das Schiff andocken und Gäste und Crew an Land gehen lassen, ist aber offenbar noch unklar.
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