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25. März 2020 | 16:27 Uhr
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Phoenix-Schiff „Artania“ hat sieben Corona-Fälle an Bord

Am Mittwoch testeten die Gesundheitsbehörden im westaustralischen Fremantle neun Passagiere mit Krankheitssymptomen; bei sieben von ihnen fiel der Corona-Test positiv aus. Insgesamt hatten 25 der 832 Passagiere an Bord über Krankheitssymptome geklagt. Wie es nun weitergeht, ist noch unklar.

Artania

Wann die "Artania" ihre Fahrt fortsetzen kann, ist noch unklar

Die "Artania" hatte sich auf einer Weltreise befunden und zuletzt am 13. März in Sydney Passagiere an Bord genommen, weitere hatten sich schon zuvor auf dem Schiff befunden. Zwei Tage später wurde Phoenix Reisen mitgeteilt, dass alle Häfen in der Südsee für Kreuzfahrtschiffe geschlossen worden seien.

Den Kreuzfahrern sei daraufhin zur Wahl gestellt worden, von Australien mit einem von Phoenix organisierten Rückflug nach Hause zurückzukehren oder die Heimreise an Bord mit gebuchter Außenkabine anzutreten. 199 Gäste hätten den Heimflug gewählt, 832 seien an Bord geblieben, berichtet der Veranstalter.

Der nunmehr festgestellte Corona-Ausbruch könnte auf einen Gast zurückzuführen sein, der das Schiff am 13. März verlassen und sich am vergangenen Donnerstag einem Virustest unterzogen hatte. Dessen positives Ergebnis wurde durch das Robert-Koch-Institut offiziell am Sonntag bestätigt.

Die an Bord der "Artania" befindlichen Gäste sowie die Crew würden durch den Kapitän und die Phoenix-Kreuzfahrtleitung über die Lage auf dem Laufenden gehalten, teilt der Veranstalter mit Sitz in Bon mit. Man stehe in Kontakt mit dem Auswärtigen Amt sowie der Deutschen Botschaft in Australien, um eine Rückreise aller Gäste organisieren zu können. Sobald hierzu nähere Details vorlägen werde man darüber informieren.

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