Der Rückgang des Nettogewinns um rund 12,5 Prozent ist nach Angaben des spanischen Tourismusportals Preferente unter anderem auf Wechselkurseffekte im Umfang von rund 13 Millionen Euro zurückzuführen. Trotz des niedrigeren Ergebnisses verfüge die Unternehmensgruppe des deutschen Unternehmers Wolfgang Kiessling über erhebliche finanzielle Mittel, heißt es.
Das Eigenkapital beläuft sich auf rund 540 Millionen Euro, die Vermögenswerte werden mit etwa 550 Millionen Euro beziffert. Hinzu kommen liquide Mittel und Finanzanlagen von insgesamt rund 110 Millionen Euro. Außerdem hält die Gruppe eine Beteiligung an der Schweizer Vermögensverwaltung Vontobel im Wert von rund 48 Millionen Euro.
Personalkosten steigen um 33 Prozent
Die Loro-Parque-Gruppe hatte zuletzt ihre Belegschaft ausgebaut. Mit den Neueinstellungen stiegen die Personalkosten um 33 Prozent. Das Unternehmen begründet den höheren Personalbedarf mit der Betreuung der Besucher und der Versorgung der Tiere in den beiden Freizeitparks.
Auch die Vergütung des Verwaltungsrats, der von Mitgliedern der Eigentümerfamilie besetzt wird, erhöhte sich. Sie erreichte im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt 2,4 Millionen Euro.
Siam Park auf Gran Canaria lässt weiter auf sich warten
Ein seit Langem geplantes Projekt der Unternehmensgruppe ist ein weiterer Siam Park auf Gran Canaria. Der Bau des Wasserparks wurde bislang jedoch nicht umgesetzt. Einen neuen Zeitplan nennt das Unternehmen nicht.
Die Unternehmensgruppe betreibt Solar- und Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 6,75 Megawatt. Damit deckt sie einen Teil des Energiebedarfs ihrer Freizeitparks. Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist.
Nach eigenen Angaben hat Loro Parque zudem den Einsatz von Kunststoffen um 98 Prozent reduziert. Weitere Einzelheiten zu den zugrunde liegenden Maßnahmen nennt der Bericht nicht.
