Mit der Maßnahme will die kubanische Regierung offenbar Langzeitaufenthalte ausländischer Touristen erleichtern. Kürzlich hatte der Karibikstaat das zuvor ausgegebene Ziel, in diesem Jahr 2,5 Millionen Besucher anzuziehen, kassiert und die Prognose auf 1,7 Millionen reduziert. Die Wirtschaft des Landes hängt in hohem Maße von den Deviseneinnahmen aus dem Tourismus ab. In den ersten neun Monaten des Jahres kamen gut eine Million Besucher nach Kuba, mehr als 600.000 weitere gilt es also noch zu erreichen. 2019, vor Ausbruch der Corona-Pandemie, hatten rund 4,2 Millionen Touristen den Karibikstaat besucht.
