Starker Wind und schlechte Sicht haben am Freitagabend Landungen in Heraklion unmöglich gemacht. Eine Condor-Maschine musste nach Athen ausweichen, ein Tuifly-Jet in Chania landen, ein Corendon-Flug endete im türkischen Bodrum statt auf Kreta, berichtet Aerotelegraph. Auch der Fährverkehr nach Kreta ist beeinträchtigt.
Das Auswärtige Amt hatte am Freitag vor schweren Unwettern auf Kreta gewarnt. In mehreren Regionen kam es zu Überschwemmungen, Erdrutschen sowie Schäden und Sperrungen im Straßenverkehr. Besonders betroffen sind die Berg- und Halbgebirgsregionen im Hinterland, die viele Wandertouristen anziehen. "Meiden Sie Schluchten, Fluss- und Bachläufe", heißt es beim Auswärtigen Amt.