Ausgenommen von der Einreisebeschränkung sind Ausländer, die vorher mindestens 14 Tage in Festlandchina, Taiwan oder Macao waren. Für sie gelten – wie für heimkehrende Bewohner – aber weiter 14 Tage Quarantäne. Zuvor hatte es in der chinesischen Sonderverwaltungszone mehrere neue Infektionsfälle gegeben. Insgesamt wurden bei mehr als 7,5 Millionen Einwohnern allerdings bisher lediglich 1.093 Fälle gezählt.
Prodemokratische Aktivisten beschuldigen die Regierung, mit den Restriktionen politische Ziele zu verfolgen. Unter anderem war erstmals seit drei Jahrzehnten eine Gedenkfeier für die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 wegen des Versammlungsverbots nicht genehmigt worden. Gesundheitsministerin Sophia Chan bestritt nach einer Meldung der Nachrichtenagentur "Reuters“ einen politischen Hintergrund der Entscheidung.
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