Die „Zaandam“ ist zusammen mit ihrem Schwesterschiff „Rotterdam“, die ihr zur Hilfe eilte, durch den Panamakanal gefahren und nimmt nun Kurs auf die USA. An Bord der „Zaandam“ sind noch 446 Gäste und 602 Besatzungsmitglieder. 73 Kreuzfahrer und 116 Crewmitglieder zeigten Grippesymptome, so die Reederei am Sonntag. Acht Personen seien mittlerweile positiv auf Corona getestet. An Bord der „Zaandam“ sollen sich auch 80 Deutsche befinden, berichtet die FAZ.
Der Gouverneur von Florida, Ron Desantis, will die „Zaandam“ aber nicht anlegen lassen. „Wir sehen das als sehr großes Problem an und wollen nicht, dass derzeit Leute in Süd-Florida abgeladen werden“, zitiert ihn der US-Fernsehsender Fox. Florida habe große Anstrengungen unternommen, um Bettenkapazitäten für die eigenen Bürger zu schaffen. Diese Kapazität könne er nicht anderen zur Verfügung stellen.
Der Präsident von Holland America Line, Orlando Ashford, warnt vor weiteren Opfern, falls die beiden Schiffe nicht bald einen Hafen anlaufen könnten. „Ich befürchte, dass weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen“, zitiert ihn die FAZ. Jetzt hat sich US-Präsident Donald Trump eingeschaltet.
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