Man habe TUI und andere große Veranstalter bereits im April aufgefordert, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, sagte der CEO des Verbandes, Frank Comito. Seither hätten einige der säumigen Partner ihre Zahlungen geleistet. Allerdings stünden weiterhin Millionenbeträge aus, die die Hotellerie dringend zum Überleben benötige.
Zu denen, die weiterhin Gelder zurückhielten, zähle auch TUI. Zudem knüpft der Veranstalter offenbar wie im Fall von Thailand und Spanien seine Zahlungen an zukünftige Verträge und will einen Teil der Forderungen erst begleichen, wenn wieder neue Gäste anreisen. So können man mit langjährigen, loyalen Partnern, die zum Aufbau des Karibikgeschäfts von TUI beigetragen hätten, nicht umgehen, unterstrich Comito.
Kennen Sie schon den täglichen Podcast von Reise vor9? Alles Wichtige für Reiseprofis in drei Minuten. Einfach mal reinhören: