Deutlich trüber sieht es für die Wintersaison 2026/27 aus. Die schwachen Buchungseingänge im September haben das kumulierte Umsatzminus laut TDA auf drei Prozent gegenüber dem Vorjahr anwachsen lassen. Der Rückgang zieht sich durch alle Vertriebswege: In Reisebüros liegen die aufgelaufenen Winterumsätze drei Prozent im Minus, im Online-Vertrieb zwei Prozent. Besonders schwach gebucht sind die frühen Reisemonate November und Dezember, während die Monate Januar bis März auf noch niedrigem Niveau leichte Zuwächse verzeichnen.
Kreuzfahrten unter den Winterprodukten als einziger Lichtblick
Unter den Winterprodukten wachsen laut TDA nur Kreuzfahrten und erdgebundene Reisen. Vor allem die Kreuzfahrten fallen ins Gewicht: Ihr Umsatz legt vier Prozent zu, die Gästezahlen steigen sogar um acht Prozent. Erstmals wurden im Reisevertrieb mehr Winterurlauber für Kreuzfahrten als für Fernreisen eingebucht. Ohne die Kreuzfahrten lägen die Veranstalterumsätze für den Winter fünf Prozent und die Urlauberzahlen neun Prozent unter dem Vorjahresniveau.
