Mit der höheren Grundprovision will LMX den Verkauf von Suntrips-Produkten stärken. Die neue Vergütung gilt laut Veranstalter ab sofort für alle Buchungen der Marke. Reisebüros erhalten damit elf statt bisher zehn Prozent Grundprovision. Darüber hinaus bleibe die Möglichkeit bestehen, in den Systemen pro Buchung einen zusätzlichen, individuellen Preisaufschlag einzustellen. Vertriebspartner behielten damit die "volle Flexibilität", sagt LMX-Vertriebschef Mario Krug. Auf diese Weise könnten Agenturen ihren Erlös über die Grundprovision hinaus erhöhen.
Keine Änderungen bei LMX
Für Buchungen der Marke LMX selbst bleibt das bestehende Vergütungsmodell unverändert. Gleichzeitig führt die Gruppe für das Geschäftsjahr 2026/27 eine Kulanzregelung ein. Agenturen, deren Umsatz gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, werden nicht in eine niedrigere Grundprovisionsstufe zurückgestuft. Sie behalten ihren bisherigen Partnerstatus damit mindestens ein weiteres Jahr.
"Wir gehen davon aus, dass sich die Buchungslage im neuen Geschäftsjahr wieder stabilisiert und unsere Reisebüropartner mit rückläufigen Umsätzen wieder auf das Niveau vom Vorjahr kommen", begründet Krug die Regelung.
Suntrips seit 2016 Teil der Gruppe
Suntrips gehört seit November 2016 zur LMX-Gruppe. Der Spezialist bietet Kombinations- und Individualreisen an. LMX selbst wurde 2001 gegründet und produziert heute sowohl dynamische Pauschalreisen und Bausteine als auch klassische Reisen. Seit Juli gehört die Gruppe zu Auctus Capital Partners, wie Reise vor9 berichtete. Die Münchner Investorengruppe verfolgt mit LMX ambitionierte Wachstumsziele. "Wir wollen Marktführer in Europa werden", sagte Auctus-Partner Daniel Meuthen.
