Nach der amtlich verordneten Schließung ihrer Ladenlokale arbeiten rund zwei Drittel der Reisebüromitarbeiter weiter an ihrem gewohnten Arbeitsplatz – nun allerdings hinter verschlossenen Türen. Knapp ein Viertel der Umfrageteilnehmer erklärte, sämtliche Mitarbeiter agierten vom Homeoffice aus. Bei rund 20 Prozent arbeiten einige Mitarbeiter von zu Hause, während andere im Büro sind.
Aus zahlreichen Kommentaren der Befragten geht hervor, dass auch "Kurzarbeit Null", also die komplette vorübergehende Freistellung der Mitarbeiter von der Arbeit, nicht selten als Lösung angestrebt wird. Zudem werden Mitarbeiter angehalten, gesammelte Überstunden jetzt abzubummeln.
In einige Büros arbeiten aktuell offenbar nur noch die Inhaber, während das Personal zu Hause bleibt. Mein Mann und ich arbeiten die täglichen Stornierungen ab, wenn wir das Büro verlassen, legen wir eine Rufumleitung nach Hause an", berichtet die Inhaberin eines auf Bustouristik spezialisierten Unternehmens.
In vielen Fällen scheitert eine Homeoffice-Lösung offenbar an den technischen Möglichkeiten. "Homeoffice wäre gut, aber es stockt noch in der Umsetzung", berichtet eine Reisebüromitarbeiterin. Erste Jobs sind der Corona-Krise offenbar bereits zum Opfer gefallen. "Mir wurde gekündigt. Ich befand mich noch in der Probezeit", schreibt eine Counter vor9-Leserin.
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