Reisen werden storniert, Veranstalter müssen das Geld an die Kunden zurückzahlen, Kunden zögern mit Neubuchungen. Damit fehlt Liquidität in den Unternehmen. Grund genug für den DRV, seine Forderungen nach staatlicher Unterstützung zu erneuern. "Ein Schutzschirm für die Reisewirtschaft ist jetzt dringend notwendig. Die Politik ist gefordert, diese Umsatzausfälle mit einer Beihilfe auszugleichen“, fordert Fiebig.
Alternativ könnten die Kunden einstweilen auf die Barauszahlung der bereits entrichteten Reisepreise verzichten und stattdessen eine Reisegutschrift des Veranstalters erhalten – inklusive Staatsgarantie. Diese könne dann zu einem späteren Zeitpunkt – wenn sich die Situation wieder normalisiert habe – in dem jeweiligen Reisebüro eingelöst werden, schlägt der Verbandschef vor.
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