Die Grünen begründen ihren Antrag mit gestiegenen Kosten und zusätzlichen Aufgaben der Deutschen Zentrale für Tourismus. Besonders die Auslandsbüros seien von Preissteigerungen betroffen. Hinzu kämen Anforderungen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz.
Tourismuspolitiker Stefan Schmidt kritisierte die Ablehnung durch die Koalitionsfraktionen. Deutschland müsse sich im internationalen Wettbewerb weiterhin als nachhaltiges, sicheres und vielfältiges Reiseland positionieren. Dafür brauche die DZT eine ausreichende finanzielle Ausstattung.
Regierungsentwurf sieht Kürzung vor
Nach dem bisherigen Haushaltsentwurf soll die DZT 2027 rund 39,8 Millionen Euro erhalten. Die Grünen wollten den Ansatz um knapp 5,2 Millionen auf 45 Millionen Euro erhöhen.
Über den Bundeshaushalt 2027 ist damit noch nicht abschließend entschieden. Der finale Haushaltsentwurf soll am 27. November im Bundestag beschlossen werden.
