Nach Angaben des kanarischen Portals El Día war eine für Dienstagnachmittag angesetzte Sitzung abgesagt worden, nachdem die Arbeitnehmer beschlossen hatten, nicht teilzunehmen, da sie das Angebot von Ashotel für unzureichend hielten. Das Angebot sah eine Lohnerhöhung von vier Prozent rückwirkend zum Januar vor, was nach Schätzungen der Gewerkschaften einer Erhöhung von etwa fünf Prozent entspräche.
Die Gewerkschaften halten jedoch an ihrer Forderung von 6,25 Prozent fest, um den aufgelaufenen Kaufkraftverlust auszugleichen. An der Versammlung in Adeje nahmen nach Medienberichten zahlreiche Arbeitnehmer teil, die sich für eine Fortsetzung des Streiks aussprachen.
Der Arbeitgeberverband der Provinz Santa Cruz de Tenerife (CEOE-Tenerife) rief laut dem Fachportal Preferente zum Dialog auf, um den Streik zu vermeiden, da die Positionen zwischen dem Arbeitgeberverband des Hotelgewerbes und den Gewerkschaften sehr nahe beieinander lägen.
In der Provinz Las Palmas war der geplante Streik abgesagt worden, nachdem eine Vereinbarung getroffen wurde, die eine Prämie von 650 Euro und eine Lohnerhöhung von neun Prozent in einem Jahr vorsieht.
Christian Schmicke
