Fachkräftemangel: TVG startet Projekt für Quereinsteiger
Um den Mitarbeiterbedarf ihrer Mitglieder zu decken, testet die FTI-Reisebürokette TVG ein neues Quereinsteiger-Programm. Dabei arbeitet die Kette mit der Münchener Fortbildungseinrichtung „Didact“ zusammen, die ihr Standardprogramm um eine eigene Komponente für die TVG ergänzt hat. Schon das erste Schulungsmodul arbeitet mit Software und Programmen, die auch die Franchisenehmer der Kette nutzen. Anschließend lernen die Umschüler im Rahmen eines Praktikums zunächst die TVG-Zentrale kennen. Darauf folgen Stationen bei den Veranstaltern der FTI Goup. Dann nehmen die Uschüler an einer dreitägigen Verkaufsschulung teil. Die letzten zwei Wochen des Praktikums führen in das spätere Reisebüro.
Beim Quiz mitmachen und eine Reise mit A-ROSA gewinnen
A‑ROSA sowie Reise vor9 und Counter vor9 verlosen eine Flussreise für zwei Personen. Wer zwei Fragen richtig beantwortet, hat die Chance, eine Reise über fünf Nächte an Bord eines A‑ROSA Schiffes zu gewinnen. Wer die Themenwoche aufmerksam liest, wird keine Probleme haben, die Fragen zu beantworten. Counter vor9
Unterstützung durch Bundesagentur. Im Rahmen des Projektes kooperiert TVG-Chefin Birgit Aust mit der Agentur für Arbeit in München, dem Jobcenter München, dem Münchner Sozialreferat „Amt für Wohnen und Migration“ sowie dem Landratsamt München zusammen. In Abstimmung mit den Behörden qualifizierten sich für das Pilotprojekt zehn Kandidaten, die zum Bewerbertag Ende September in die TVG-Zentrale eingeladen wurden. Es habe sich um eine bunt gemischte Gruppe mit Nationalitäten aus Peru, Armenien, Montenegro und der Ukraine, im Alter von Mitte 20 bis Anfang 50 gehandelt, beschreibt Aust.
Bundesweite Aktion in Planung. Drei Kandidaten seien bereits von Reisebüroinhabern ausgewählt worden und hätten die Zusage für eine feste Beschäftigung erhalten, berichtet die TVG-Chefin. Der Unterricht soll Ende November beginnen, und Mitte März sollen die Quereinsteiger bereits in ihren neuen Job starten. Die Kosten der Umschulung trägt die Agentur für Arbeit, außerdem erhalten die künftigen Arbeitgeber Zuschüsse. Ab der Festanstellung zahlt der Arbeitgeber für maximal ein Jahr nur einen Teil des vollen Gehalts. Der Lohn wird mit einem Eingliederungszuschuss unterstützt – je nach individuellem Fall können das bis zu 50 Prozent sein. Mittelfristig will Aust das Konzept auf Bundesebene ausdehnen.