Rund 27 Prozent der Befragten gaben im Oktober an, die aktuelle Lage beim Vertrieb von Reisen sei gut; im Vormonat waren es nur 23,5 Prozent. Der Anteil derer, die die Lage als schlecht bewerten, ist unterdessen von 25,1 auf 25,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr bezeichnen 15,3 Prozent den Verkauf als besser, (September 13,8%), rund 49 Prozent berichten von rückläufigen Geschäften in den vergangenen Monaten (zuvor 54,3%).
Pessimisten behalten Oberhand
Die Erwartungen an die kommenden Monate sind mit gemischten Gefühlen zu beschreiben. 12,5 Prozent rechnen mit wachsender Nachfrage (August 10,9%). Etwa 34 Prozent gehen von rückläufigen Geschäften aus (Vormonat 35,6%). Ähnliches zeigt sich beim Blick auf die Ertragssituation. Rund elf Prozent rechnen mit einer günstigen Entwicklung (September 11,7%), während 39,5 Prozent sinkende Erträge voraussagen (Vormonat 40,5%).
Damit zeigt sich an manchen Stellen eine leichte Verbesserung der Einschätzungen, die sich aber weiter auf bescheidenem Niveau abspielt. Im Oktober gaben laut Dr. Fried & Partner insgesamt 248 Reisebüros (247 Stichprobe Vormonat) ihre Bewertung ab.
Sabine Schreiber-Berger
