"Unsere mobilen Reisevermittler haben teilweise hohe Verluste und einigen droht, wie auch schon bei der Thomas-Cook-Insolvenz, große existenzielle Not“, sagt Amondo-Chef Achim Steinebach. Die Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung seien nur für Solounternehmer abrufbar, die in dem Erwerb ihre Haupteinnahmequelle hätten. Da die meisten seiner Reiseberater nebenberuflich arbeiteten, werde ihnen Amondo "einen Betrag zur Verfügung, der sie direkt unterstützen soll". Die durch die Corona-Pandemie entgangene Provision werde in Form eines Darlehens ausgezahlt.
Bereits zuvor hatte das Vertriebssystem den Monatsbeitrag ausgesetzt und nach eigenen Angaben angefangen, mit allen möglichen Partnern zu verhandeln, um weitere Entlastungen anbieten zu können. Darüber hinaus sei das Schulungskonzept stark ausgeweitet worden. Die Verkäufer könnten "nun die Zeit nutzen, mit Kollegen aus den jeweiligen Fachabteilungen Einzeltermine vereinbaren und sich ganz gezielt und individuell schulen lassen", so Steinebach.