Bei der Vorstellung des Studiosus-Programms für das kommende Jahr machte Kubsch auf eigene Erfahrungswerte aufmerksam. Wenn man es den Kunden freistelle, den CO2-Ausstoß ihrer Reisen durch eine Zuzahlung zu kompensieren, die dann in ein Klimaschutzprojekt fließe, mache nur ein sehr geringer Teil von ihnen von der Möglichkeit Gebrauch. Es handele sich vielleicht um ein bis zwei Prozent der Reisenden, so Kubsch.
Für sein eigenes Unternehmen hat der Studiosus-Chef daras bereits im vergangenen Jahr die Konsequenz gezogen. Sämtliche klimarelevanten Emissionen für die Bus-, Bahn- und Schiffsfahrten, Flug, Übernachtungen und Mahlzeiten werden berechnet und in den Reisepreis einbezogen. Die Kompensation sei Teil der Kalkulation einer Reise und Studiosus gebe nicht alle Kosten weiter, so Kubsch. Für den Ausgleich zahle der Veranstalter einen marktüblichen Preis, der über Myclimate in Biogasanlagen investiert werde.
Christian Schmicke
