Google hat seinen KI-Modus für die Suche im deutschsprachigen Raum eingeführt. Die neue Funktion ersetzt die klassische Ergebnisliste durch eine KI-generierte Zusammenfassung, die Informationen aus verschiedenen Quellen bündelt. Nutzer erhalten Antworten direkt auf der Suchseite, inklusive weiterführender Links.
Kontext statt Keywords
Der KI-Modus versteht komplexe Fragen und liefert strukturierte Ergebnisse. Laut Google sind die Anfragen im neuen Modus deutlich länger als bisher. Nutzer formulieren keine Schlagworte mehr, sondern ganze Problemstellungen. Das verändert die Art, wie Inhalte gefunden und konsumiert werden, berichtet Dr. Web.
Multimodal und interaktiv
Die neue Suche verarbeitet Text, Sprache und Bilder gleichzeitig. Nutzer können ein Foto hochladen, per Spracheingabe recherchieren oder sich während einer Videokonferenz Hintergrundinformationen liefern lassen. Im Hintergrund arbeitet ein Verfahren, das Anfragen in Teilbereiche zerlegt und parallel beantwortet.
Verändertes Nutzerverhalten
Google beobachtet, dass Nutzer durch die KI-Übersichten gezielter auf Websites gelangen und dort länger verweilen. Für Unternehmen bedeutet das: weniger Traffic, aber qualifiziertere Besucher. Die klassische Keyword-Optimierung verliert an Bedeutung, neue Strategien sind gefragt.
Globale Einführung mit Einschränkungen
Der KI-Modus ist über die Google-Homepage, die App und als Tab in den Suchergebnissen verfügbar. Er läuft in über 200 Ländern und 36 Sprachen. Google räumt ein, dass die KI nicht immer korrekt liegt. Für die tägliche Arbeit heißt das: testen, beobachten und die eigenen Prozesse anpassen.
Für die Recherche für diesen Artikel wurde auch der Google-KI-Modus genutzt.
