Laut "NDR" wurde der Antrag auf Staatshilfe beim Bundeswirtschaftsministerium bereits in der vergangenen Woche gestellt. Thamm bestätigte dies grundsätzlich gegenüber der "Welt am Sonntag": "Wir sind mit dem Bund im Gespräch über die Gewährung von Krediten in mittlerer dreistelliger Millionen-Euro-Höhe“, sagte er.
Der Kreuzfahrt-Manager, der als Chef der Carnival-Tochter Costa Crociere die Marken Costa und Aida Cruises führt, glaubt zudem, dass die Preise für Kreuzfahrten nach der Corona-Pandemie spürbar steigen. "Es ist denkbar, dass Kreuzfahrten zehn bis 15 Prozent teurer werden“, sagte Thamm. Gleichzeitig versprach er, dass die Fahrten der Marken Costa und Aida weiterhin "erschwinglich bleiben".
Grund für die potenziellen Preissteigerungen seien die fast vollständigen Umsatzausfälle, von denen die Branche aktuell betroffen ist. "Wir haben jeden Monat Umsatzausfälle in Höhe von 400 Millionen Euro", so Thamm weiter, "das können wir nicht durch Kostenreduktionen ausgleichen".
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