
Mit der Umbenennung will die Fluggesellschaft ihre nächste Wachstumsphase einleiten. "Wir ändern nicht nur unseren Namen. Das ist die Basis für unser weiteres Wachstum", sagt CEO Karim Baky. Das Unternehmen setzt dabei weiterhin auf ein hybrides Geschäftsmodell mit Linien- und Charterflügen zwischen Ägypten, Europa und dem Nahen Osten.
Der Markenwechsel erfolgt ohne Unterbrechung des Flugbetriebs. Unternehmensform, Management sowie die IATA- und ICAO-Codes NE und NMA bleiben unverändert. Auch der Ticketing-Code 477 gilt weiterhin. Die ägyptische Luftfahrtbehörde hat das entsprechend angepasste Luftverkehrsbetreiberzeugnis bereits erteilt.
Neue Reiseklassen und zusätzliche Services
Mit der Flottenerweiterung will Flyplus nicht nur mehr Kapazitäten schaffen, sondern auch das Angebot an Bord ausbauen. Geplant sind eine Business Class und eine Premium Economy. Hinzu kommen vorab buchbare Mahlzeiten sowie Zusatzleistungen wie Fast-Track-Zugang und die Nutzung von Flughafenlounges.
Die Fluggesellschaft will damit unterschiedliche Kundengruppen ansprechen und ihr bisheriges Ferienfluggeschäft um zusätzliche Angebote ergänzen.
Ausbau im deutschsprachigen Markt
Für den deutschen und schweizerischen Reisemarkt bleibt das bisherige touristische Flugangebot bestehen. Neben Verbindungen zwischen Ägypten und Deutschland gehören dazu auch die zuletzt angekündigten Direktflüge von Hurghada nach Zürich und zum Euroairport Basel-Mulhouse-Freiburg.
Die Ferienflüge werden weiterhin über zahlreiche Reiseveranstalter vermarktet. Für Vertriebspartner soll sich durch die Umbenennung wenig ändern, da die bisherigen Airline-Codes in den Buchungs- und Vertriebssystemen erhalten bleiben.
Flughafen bei Kairo rückt in den Fokus
Neben dem Geschäft mit Urlaubern am Roten Meer will Flyplus verstärkt den Großraum Kairo erschließen. Insbesondere am Flughafen Sphinx International plant die Airline einen Ausbau ihres Flugangebots. Die zusätzlichen Flugzeuge sollen dafür die notwendigen Kapazitäten schaffen.
Im Deutschlandgeschäft bedient Flyplus unter anderem Ferienflugverbindungen von Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln/Bonn und Nürnberg nach Hurghada. Im Sommer 2027 will die Airline das Angebot auf diesen Strecken deutlich ausbauen und insgesamt rund 160.000 Sitzplätze anbieten.
