Nicht nur die Finsternis mache Island in den kommenden Jahren zum Ziel für Sternegucker, versprechen die Tourismuswerber der Destination. Das derzeitige Sonnenmaximum verspreche eine besonders aktive Phase des Nordlichts. Laut dem isländischen Astronomen Sævar Helgi Bragason sind die Jahre 2026 bis 2028 ideal, um Polarlichter in seltener Intensität zu beobachten.
Zwischen September und April tanzen die Aurora Borealis genannten Nordlichter fast jede Nacht über den Himmel. Besonders eindrucksvoll erscheinen sie laut Experte zwischen 22:30 und 3:00 Uhr, wenn der Himmel dunkel genug ist. Die geringe Lichtverschmutzung des Landes sowie die Lage direkt unter dem Aurora-Oval sorge dafür, dass die Bedingungen nahezu optimal seien.
Praktische Tipps für Reisende
Wer das Himmelsspektakel erleben will, sollte sich rechtzeitig informieren. Astronom Bragason hat eigens die Website Eclipse 2026 gestartet. Dort finden sich Empfehlungen zu den besten Beobachtungsorten, buchbare Touren sowie eine interaktive Karte. Für aktuelle Wetter- und Polarlichtprognosen bieten sich zudem Plattformen wie Veduris, Aurora Forecast und Iceland at Night an. Für eine ungetrübte Sicht gilt: klare, wolkenfreie Nächte abseits von Städten sind die beste Wahl.
