FTI
4. November 2019 | 07:00 Uhr
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Ganz Costa Rica ist ein großer Freiluftzoo

Es gibt kaum ein anderes Land, dass auf so kompakter Fläche eine vergleichbare Artenvielfalt präsentieren kann. Costa Rica beherbergt fast fünf Prozent der weltweiten Tierarten und mehr als 9.000 Pflanzenarten.

Costa Rica Nasenbär

Der putzige Nasenbär ist nur einer von Costa Ricas Spezies, die aufmerksame Besucher zu sehen bekommen

Zum Artenreichtum gehören 250 Säugetiere, 175 Amphibien, 225 Reptilien, 1.500 Fische und 894 Vögel. Die größte Vielfalt gibt es allerdings unter den 360.000 Insekten, davon 1.300 Schmetterlingsarten, das sind zehn Prozent aller weltweit Vorkommenden. Um den Vulkan Poás herum sind besonders viele heimisch. Bei den Wasserfällen von La Paz gibt es einen hübschen Schmetterlingsgarten, in dem auch Kolibris ihr Futter suchen. 

Wo geht es denn zum Nasenbär?

Die Chancen, Faultiere, Leguane, Krokodile, Schildkröten, bunte Frösche oder Totenkopf- und Brüllaffen zu entdecken, sind in ganz Costa Rica ziemlich groß. Kapuzineräffchen trifft man vor allem im Palo Verde Nationalpark. Die Sichtung eines Tapirs, einem schweinegroßen Rüsseltier, ist schon seltener, aber im Corcovado Nationalpark möglich. Mit etwas Glück entdeckt man dort auch Rote Aras oder Nasenbären.

In fast allen Nationalparks sind die farbenfrohen Tukan-Vögel gut vor die Linse zu bekommen. Von Jaguaren wird man höchstens Spuren im weichen Urwaldboden finden. Die besten Aussichten hat man noch in den Parks Tortuguero, Corcovado und Santa Rosa. In diesen Gebieten und im Monteverde leben auch Pumas. Der Ozelot ist selten, kommt aber theoretisch überall vor.

Für Buckelwale und Delfine sind die Nationalparks Marino Bellena und Corcovado bekannt. Beste Sichtungs-Zeiten sind Dezember bis April und August bis Oktober – nicht selten sogar vom Strand aus. 

Bei den Orchideen-Arten ist Costa Rica Rekordhalter

In dichten Wäldern, Ebenen und an Berghängen gibt es mehr als 9.000 Pflanzenarten in den schönsten Farben und Blütenformen. Rund 1.500 davon sind Orchideenarten – das ist weltweite Rekordzahl. Sie wachsen überall, geballt sind sie in auch mehreren botanischen Gärten zu bewundern. Die größte Sammlung hat der angesehene Lancester Botanical Garden in Cartago.

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