FTI
5. November 2019 | 07:00 Uhr
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Costa Rica startet Kampagne gegen Selfies mit Wildtieren

Rund zwei Drittel der Touristen kommen wegen der üppigen Natur nach Costa Rica. Dabei kommen die Urlauber Tieren für Fotos und Selfies häufig sehr nahe. Doch das bedeutet für sie Stress. Die #stopanimalselfies-Kampagne soll das verhindern.

Costa Rica Stop Animal Selfies Kampagne

Eyecatcher auf der Website der #stopanimalselfies-Kampagne zum Schutz der wilden Tiere in Costa Rica

Laut einer Studie der Tierschutzorganisation „World Animal Protection“ steht Costa Rica auf Platz sieben der Länder, in denen die Selfie-Praxis Tieren Stress und Leid zufügt. Darum verbietet die neue Schutzmaßnahme Menschen den engen Kontakt zu Wildtieren, die nicht nur in ihrem Lebensraum gestört werden, sondern auch mit ansteckenden Keimen und Viren infiziert werden können.

Damit setzen Umweltministerin Pamela Castillo und der Tourismussektor einen weiteren Baustein zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Gleichzeitig soll es Besucher sensibilisieren, den Artenschutz zu fördern und das natürliche Verhalten der Tiere in ihrem Lebensraum zu respektieren.

Weitere Infos gibt es auf der Website Stop Animal Selfies. Wer sich an der Kampagne beteiligen möchte, kann sich mit einem Stofftier fotografieren und das Foto mit dem Satz „Ich misshandle keine wilden Tiere für ein Selfie“ unter dem Hashtag #stopanimalselfies verbreiten.

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