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4. November 2019 | 07:00 Uhr
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Costa Rica besitzt einige der schönsten Strände der Welt

Die Pazifikküste Costa Ricas ist mit ihren 1.000 Kilometern nicht nur fünfmal länger als die Karibikküste, sie ist auch regenärmer und wärmer. Die touristischen Ballungszentren des Landes liegen am Pazifik sowie auf der Halbinsel Nicoya. Auf der Karibikseite gibt es weniger, dafür sehr schöne Strände.

Costa Rica Palmenstrand aus der Vogelperspektive

Costa Rica punktet mit unzähligen Stränden, von denen einige zu den schönsten der Welt zählen

Strände an der Pazifikküste

An der Nordküste Costa Ricas finden sich einsame, von Tropenwald gesäumte Sandstrände die vor allem zum Tauchen und Surfen einladen. Sie lassen sich gut mit einer Tour zu den Nationalparks Arenal, Monteverde und Rincón de la Vieja verbinden.

Auf der Pazifikseite der Halbinsel Nicoya reiht sich ein Strand an den anderen, oft integriert in die angrenzenden Naturschutzgebiete. Die Region setzt besonders auf Ökotourismus, auch in der gehobenen Kategorie. 

Um ein Gefühl für die Distanzen zu bekommen: Zum belebten Playa Hermosa fährt man vom Flughafen Liberia etwa 30 Minuten, bis Mal País an der westlichen Südspitze sind es 4,5 Stunden. Den hufeisenförmige Flamingo Beach, zu dessen felsigem Kap kleine Lagunen und Buchten gehören, erreicht man von Liberia per Bus in etwa 1,5 Stunden (ca. 3 Euro). Nicht weit davon entfernt lädt der langgezogene und sehr touristische Playa Tamarindo zu Spaziergängen ein.

Aussteiger und Rucksacktouristen treffen sich zum Bade- und Partyspaß lieber am Playa Montezuma an der Südostspitze Nicoyas. Egal, wie weit der Weg ist, es lohnt sich: Die puderweißen Palmenstrände wählte das „Forbes Magazine“ zu den schönsten weltweit. 

An der Zentralpazifikküste erfreuen sich die Strände des Nationalparks Manuel Antonio äußerster Beliebtheit. Die sichelförmig Rücken an Rücken liegenden Strände Manuel Antonio und Espadilla bilden eines der häufigsten Costa Rica-Motive. 

Die Südpazifikküste ist einsamer und es gibt viele Felsen und gefährliche Strömungen. Wer sowieso im sehenswerten Corcovado Nationalpark unterwegs ist sollte sich die Drake Bay nicht entgehen lassen. Auf der Burica-Halbinsel kommt Robinson-Crusoe-Feeling auf. Vorsicht vor der starken Brandung. 

Strände an der Karibikküste

Der Tidenhub ist auf dieser Seite kaum spürbar, das Jamaika-Flair dafür umso mehr. Südlich von Cahuita Richtung Panama liegen einige der schönsten Strände der Welt. Der Playa Manzanillo (bei Puerto Viejo) ist der Favorit der Einheimischen. Der Playa Negra verdankt seinen Namen dem schwarzen Lavasand. Am zwei Kilometer langen Playa Cocles, nahe Puerto Viejo, trifft feinster goldfarbener Sandstrand auf Palmen und Urwald. Der S-förmige Playa Chiquita ist nicht leicht zu finden und darum ein Geheimtipp unter Naturfreunden und Ruhesuchenden. 

Surfers Paradise

Costa Rica zählt zu den Top-Surf-Destinationen weltweit. Ob Anfänger oder Surfcrack, ob Beach- oder Reefbreak – für Surfer aller Levels gibt es das ganze Jahr über die passende Welle. Die meisten Spots liegen an der Pazifikküste der Nicoya-Halbinsel. Erwähnenswert sind dort unter anderem die Orte SamaraNosaraTamarindo und Mal País. In Puerto Viejo de Talamanca, an der Karibikküste soll es die stärkste Welle des Landes geben.

Mehr über Costa Rica erfahren Sie mit unserer Themenwoche auf Counter vor9: News, Hintergrund und Tipps für die Beratung im Reisebüro.

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