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19. März 2020 | 12:55 Uhr
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Lufthansa parkt mehr als 90 Prozent aller Flieger

Rund 700 der 763 Flugzeuge der Lufthansa Group werden vorübergehend außer Betrieb gestellt. Den Langstreckenbetrieb ab München stellt die Lufthansa Group ebenso ein wie fast den gesamten Flugverkehr von Austrian Airlines, Air Dolomiti und Brussels Airlines.

Lufthansa

Lufthansa muss 700 Maschinen am Boden lassen

Das Unternehmen ergreift drastische Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu begrenzen. Air Dolomiti hat am Mittwoch den vorläufig letzten Flug durchgeführt. Am Donnerstag landete der vorerst letzte reguläre Linienflug von Austrian Airlines in Wien. Bis auf Sonderflüge setzt Austrian Airlines ihren Flugbetrieb zunächst bis zum 28. März aus. Brussels Airlines bietet in der Zeit vom 21. März bis 19. April keine regulären Flüge an.

Lufthansa stellt den Langstreckenbetrieb in München ein und wird vorerst nur noch Langstreckenflüge ab Frankfurt anbieten. Swiss bietet neben einem deutlich reduzierten Flugplan für Kurz- und Mittelstrecke künftig nur noch drei wöchentliche Langstreckenflüge nach Newark (USA) an. Auch das Kurzstreckenprogramm von Lufthansa wird laut CEO Carsten Spohr nochmals deutlich weiter reduziert und in München nur noch von Lufthansa City Line geflogen. Von den Drehkreuzen Frankfurt, München und Zürich aus werden ausschließlich einige europäische Metropolen angeflogen. Der Rückkehrerflugplan reicht bis zum 19. April und sieht insgesamt rund fünf Prozent des ursprünglich geplanten Programms vor.

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