FTI
29. August 2019 | 07:00 Uhr
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FTI stockt Winterflugprogramm für Fuerteventura auf

Der Veranstalter bietet von Oktober bis Ende November sowie zwischen Februar und April tägliche Vollcharter von Berlin-Schönefeld, Düsseldorf, Frankfurt, Leipzig und München auf die Kanareninsel an. Geflogen wird mit der bulgarischen Onur-Air-Beteiligung Holiday Europe.

Fuerteventura Playa del Viejo Rey

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Wenn von FTI du Fuerteventura die Rede ist, werden viele Touristiker an Labranda World denken. Das Megaprojekt im ehemaligen Stella Canaris Resort, 2016 von FTI und Gesellschafter Samih Sawiris übernommen, sollte ursprünglich schon 2017 an den Start gehen; die aktuellen Pläne sehen nun wohl einen Start irgendwann im Jahr 2020 vor. Doch auch ohne den Komplex hat sich die Münchener Veranstaltergruppe auf der Insel ausgebreitet.

"Wir arbeiten derzeit auf Fuerteventura mit 166 Hotelpartnern, -marken und -ketten zusammen, knapp 60 davon stellen wir in unseren Kanaren-Katalogen vor", sagt FTI-Chef Dietmar Gunz. Zusätzlich betreibt das Unternehmen selbst zwölf Häuser, darunter Vertreter der firmeneigenen Hotelmarken Labranda und Lemon & Soul. Das Angebot solle weiter ausgeweitet werden, sagt Gunz.

Ausbau der Flugkapazitäten

Doch die Pläne treffen auf ein verringertes Flugangebot. "Die Insolvenz von Germania sorgte für den Wegfall von über 200.000 Sitzplätzen auf die Kanarischen Inseln, was bis heute spürbare Kapazitätsengpässe nach sich zieht", weiß Gunz. Deshalb will er im Winter selbst ins Risiko gehen, ebenso, wie er es zu anderen wichtigen FTI-Zielen wie Ägypten oder Marokko schon tut. Vom 1. Oktober bis zum 24. November und dann wieder von Februar bis April setzt er von fünf deutschen Airports Vollcharter ein. Gäste der firmeneigenen Hotelmarken erhalten eine n Direkttransfer zu ihrer Unterkunft.

Partner ist die bulgarische Onur-Air-Beteiligung Holiday Europe, die am 24. August 2019 ihr AOC und ihre Betriebsbewilligung von der bulgarischen Zivilluftfahrtbehörde BGCAA erhalten hat. Deren bislang einziges Flugzeug, laut dem Fachportal “Austrian Aviation“ ein 21 Jahre alter Airbus A321, stand zuvor in Diensten von Onur Air und befindet sich auch weiter im Besitz der türkischen Airline. In den nächsten Wochen sollen weitere Maschinen nach Bulgarien wechseln. Für Onur Air ist der Start von Holidays Europe eine Möglichkeit, auch Flüge von Europa in außertürkische Ferienziele anzubieten, was sie als türkische Airline nicht darf. Deshalb befindet sich der junge Chartercarrier nur zu 49 Prozent im Besitz des Unternehmens.

Christian Schmicke

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